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Keine "Durchschlagskraft" mehr? Warum Krösche selbst den Eintracht-Abschied wollte

Krösche (l.) und Beck arbeiteten fünf Jahre lang gemeinsam in Frankfurt
Krösche (l.) und Beck arbeiteten fünf Jahre lang gemeinsam in FrankfurtČTK / imago sportfotodienst / Harald Bremes

Eintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck hat Einblicke in die Hintergründe der Trennung von Sportvorstand Markus Krösche gegeben. "Wenn ein Mitarbeiter kommt und sagt, dass er nicht mehr die nötige Durchschlagskraft verspürt, muss man über eine Lösung nachdenken", sagte das Oberhaupt des Fußball-Bundesligisten im Interview mit der Sport Bild. Krösche war vor zehn Tagen auf eigenen Wunsch nach über fünf Jahren bei der SGE freigestellt worden.

Krösche, der unter anderem das gescheiterte Experiment mit Albert Riera als Trainer auf sich genommen hatte, wollte eigentlich seine Fehler aus der Vorsaison "korrigieren", erklärte Beck. "Dann kamen während der Transferphase im Sommer noch verschiedene Themen hinzu. Das war für niemanden angenehm, weder für uns noch für ihn", sagte er.

Beck mit der Trennung im Reinen

Es habe "sicherlich eine Rolle gespielt, wie er selbst das gesamte Jahr rückblickend bewertet hat und wie wir gemeinsam darüber gesprochen haben". Die Gespräche seien gut und konstruktiv gewesen, Krösche wollte dennoch gehen. Aktuell wird er mit einem Engagement bei der AC Mailand in Italien in Verbindung gebracht.

Ob Beck sich etwas anderes als die Trennung gewünscht hätte, sei dabei egal gewesen. "Fußball ist nunmal ein knallhartes Geschäft. Darauf muss man reagieren, und das ist dann auch in Ordnung", sagte der 55-Jährige, der einen Tag nach Krösches Abgang als Präsident wiedergewählt worden war. Der Umgang in der Situation sei "offen und ehrlich" gewesen, betonte er: "Deshalb bin ich mit der Lösung vollkommen im Reinen."

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