Die Entscheidung über die Besetzung der großen Rundfahrten sei ein "ganz schwieriger Balance-Akt", man müsse zunächst einmal die Streckenpräsentationen abwarten, führte Denk aus. Auch ein Start von Remco Evenepoel beim Giro ist demnach denkbar. "Wir haben den Giro ja schonmal gewonnen und wissen, wie sich das anfühlt. Der hat schon seinen Charme", sagte Denk.
Pogacar bleibt vorerst außer Reichweite
In diesem Jahr war das Team mit einer Doppelspitze bestehend aus dem deutschen Hoffnungsträger Lipowitz (26) und dem Doppel-Olympiasieger Evenepoel (26) aus Belgien in die Tour de France gestartet. Lipowitz musste die Rundfahrt nach einem schweren Sturz im Zeitfahren aufgeben, Evenepoel sicherte sich später den zweiten Platz im Gesamtklassement. "Das sind unsere beiden besten Rennfahrer", bekräftigte Denk nun im Rückblick. Insgesamt zeigte sich der Manager "sehr happy mit der Saison, wie sie gelaufen ist".
Dass einer seiner Spitzenfahrer in näherer Zukunft auch Dominator Tadej Pogacar attackieren kann, daran glaubt Denk nicht. "Er wird die Tour noch ein paar Mal gewinnen, weil das ist ein großer Abstand nicht nur zu uns, sondern zu allen anderen auch", sagte der 52-Jährige und verwies auf die außergewöhnlichen Leistungsdaten des Slowenen. "Unser Job ist, auf der Hut zu sein, wenn er irgendwann schlechter wird, was ja im Alter irgendwann passiert. Aber wenn bei ihm alles super läuft, ist es aktuell nicht möglich, ihn im Kopf-an-Kopf-Duell zu besiegen."
