Zuvor habe Eberl "so ein bisschen ein Eigenbrötler-Dasein geführt - und das hat uns nicht gefallen", sagte Hoeneß. Wohl auch deshalb hatte er die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview im Mai noch mit "60:40" angegeben. "Das hat er aber grundlegend geändert. In der Beziehung hat er super gearbeitet."
Vor allem mit der Transferpolitik von Eberl in diesem Sommer zeigte sich Hoeneß sehr zufrieden. "Unseren Vorschlag, möglichst früh die Spieler zu verpflichten, weil sie nach der WM möglicherweise teurer sind, hat er zu 100 Prozent umgesetzt. Und auch das Budget, das wir gegeben hatten, das ist unterschritten worden. Also da ist gute Arbeit geleistet worden."
Dreesen dementiert Hin und Her
Eberl hatte Ende August zusammen mit Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bis 2029 verlängert. Ein Hin und Her im Entscheidungsprozess wies Hainer entschieden zurück. "Also dem würde ich absolut widersprechen. Das habt ihr in der Presse immer gemacht", sagte der 72-Jährige: "Wir haben immer gesagt, wir werden im August entscheiden, und im August haben wir entschieden. Dass ihr vorher Meinungen hattet, ob wir wen wie lange verlängern, das ist euer Thema und nicht unseres. Wir haben im Aufsichtsrat ganz klar gehandelt."
Er sei zudem "sehr zuversichtlich", dass auch Sportdirektor Christoph Freund demnächst verlängern wird, sagte Hainer: "Der Vorstand arbeitet daran."
