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Deutsche Hockey-Männer starten souverän in die Mission Titelverteidigung

Aktualisiert
Der talentierte Jakob Brilla erzielte die Führung für Deutschland
Der talentierte Jakob Brilla erzielte die Führung für DeutschlandMarcel van Dorst / DeFodi Images / Profimedia

Die deutschen Hockey-Männer haben ihre Mission Titelverteidigung bei der WM in Belgien und den Niederlanden ohne größere Probleme gestartet. Der amtierende Welt- und Europameister zeigte sich von seinem größeren personellen Umbruch unbeeindruckt und gewann gegen Underdog Malaysia souverän mit 5:1 (3:0).

"Das ist der Start, den du dir natürlich erträumt hast", sagte Bundestrainer André Henning bei MagentaTV. Das Spiel seiner Mannschaft, die er zuvor noch als "Wundertüte" bezeichnet hatte, habe ihn dabei vor allem in der ersten Halbzeit überzeugt. Jakob Brilla (4.) erzielte nach einer Strafecke mit Wucht die frühe Führung. Die erfahrenen Christopher Rühr (5.) und Justus Weigand (8.), der viel Ballgefühl bewies, sorgten noch im ersten Viertel für klare Verhältnisse.

Zum Match-Center: Deutschland vs. Malaysia

Im zweiten Durchgang verkürzte dann allerdings die Nummer 14 der Welt durch Kamal Azrai Abu (14.) nach einer Strafecke. Justus Warweg (45.) und Paul-Philipp Kaufmann (53.) ließen in der Folge aber keine Zweifel mehr an einem gelungenen Auftakt aufkommen.

So feierte der Deutsche Hockey Bund den Sieg
So feierte der Deutsche Hockey Bund den SiegInstagram: @dhb_hockey

Verjüngtes Team mit viel Potenzial

Deutschland, das mittlerweile in der Weltrangliste auf Rang fünf liegt, war mit einer Portion Ungewissheit angereist. Nach dem Olympia-Silber von Paris gab es Veränderungen. Langjährige Leistungsträger wie der frühere Kapitän Mats Grambusch oder Weltklassestürmer Niklas Wellen beendeten ihre internationale Karriere. Zahlreiche hochveranlagte U21-Weltmeister rückten dafür in den Fokus, darunter auch Torschütze Brilla.

Nach teils erheblichen Leistungsschwankungen in der Pro League hatte Bundestrainer Henning für die WM in den Ländern der ärgsten Konkurrenten Belgien und Niederlande dennoch Optimismus verbreitet: "An guten Tagen können wir alle schlagen."