Der derzeitige WM-Vierte nahm bei der Analyse der schwachen Leistung kein Blatt vor den Mund: "Wir sind schlichtweg zu langsam. Das Auto funktioniert hier einfach nicht gut genug", erklärte Norris gegenüber Journalisten.
"Dieser Asphalt unterscheidet sich extrem von den meisten anderen Kursen im Kalender. Deshalb tut sich heute auch Mercedes so schwer, während Red Bull deutlich stärker ist als sonst. Der Belag hat das Kräfteverhältnis spürbar verschoben, und wir haben dadurch größere Probleme als erwartet."
Auch Piastri zeigt sich enttäuscht
Obwohl Norris mit seiner letzten fliegenden Runde zufrieden war und das Maximum aus dem Wagen herausholte, blieb der Rückstand beträchtlich. "Uns fehlt das gesamte Wochenende über die Grundschnelligkeit – besonders auf den Geraden verlieren wir viel Zeit", ergänzte er. "Startplatz fünf ist daher keine Überraschung. Wir erwarten keine Wunder, denn Red Bull fährt hier in einer eigenen Liga."
Auch Teamkollege Oscar Piastri erlebte ein zähes Qualifying. Er beendete die Session als Siebter und geht durch Hadjars Versetzung direkt neben Norris aus der dritten Startreihe ins Rennen.
"Das war definitiv nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft haben. Uns fehlt auf dieser Strecke schlicht die Pace, auch wenn meine Runden insgesamt solide waren", meinte Piastri. "Ein weiteres Zehntel wäre schön gewesen, aber mehr war heute einfach nicht drin. Jetzt müssen wir im Rennen versuchen, über die Strategie und einen besseren Renn-Speed Boden gutzumachen."
