"Es ist eine große Belohnung für das ganze Team, wir haben ja viele Upgrades mitgebracht", sagte Norris: "Es ist ein tolles Ergebnis, aber erst der Anfang des Wochenendes. Wir haben noch viel vor uns, aber es ist ein guter Startpunkt."
Charles Leclerc, der zuvor die einzige Trainingssession im US-Bundesstaat Florida gewonnen hatte, belegte im Ferrari nur Rang vier. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen erreichte mit seinem Red Bull den fünften Platz und lag damit vor George Russell im zweiten Mercedes und Rekordweltmeister Lewis Hamilton.
Nico Hülkenberg, der in dieser Saison noch auf seine ersten WM-Punkte wartet, wurde im Audi Zwölfter. Sein brasilianischer Teamkollege Gabriel Bortoleto geht von Platz elf in den Sprint.
Rennen mit Verschiebungsgefahr
Wegen des Krieges in der Golfregion hatte die Formel 1 die Rennen in Saudi-Arabien und Katar abgesagt, die Königsklasse pausierte fünf Wochen lang. In dieser Zeit wurden aufgrund der Kritik an den neuen Hybridmotoren Anpassungen am technischen Reglement vorgenommen, die auch das Qualifying betreffen. Weil die Antriebe nun weniger elektrische Energie pro Runde sammeln müssen, können die Fahrer bei der Zeitenjagd mehr Vollgas geben. Zudem hat eine Mehrheit der Teams zahlreiche Updates dabei, die das Feld durcheinanderwirbeln.
Neben dem Sprint steht am Samstag rund um das Hard-Rock-Stadium das Qualifying (22.00 Uhr MESZ) an. Am Sonntag soll dann um 22.00 Uhr MESZ (jeweils Sky) der Große Preis von Miami stattfinden, aufgrund eines vorhergesagten Unwetters könnte der Start in Florida aber früher erfolgen.
