Mourinho hatte während seiner Zeit bei United betont, wie hoch ein zweiter Platz angesichts der Umstände einzuschätzen sei. "Damals sagte er, dass es sehr hoch einzuschätzen sei, Zweiter zu werden, angesichts dessen, was hinter den Kulissen passierte. Er sagte, dass etwas nicht stimmte", erinnerte sich Herrera.
Manchester City im Fokus der Debatte
Am Rande seiner Aussagen über Mourinho äußerte sich Herrera auch zur laufenden Affäre um Manchester City. Gegen den englischen Meister stehen Vorwürfe wegen 115 mutmaßlicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League im Raum. Eine endgültige Entscheidung über mögliche Sanktionen steht weiterhin aus.
Herrera, der während seiner Zeit bei Manchester United in der Stadt lebte, schilderte seine damaligen Eindrücke: "Die Regeln müssen eingehalten werden. Was dort passierte, war nicht normal, das haben wir alle bemerkt. Ich lebte in Manchester, direkt nebenan. Meine Freunde konnten keine Karten für Old Trafford bekommen, während die für das Etihad verschenkt wurden."
Herrera fordert drastische Strafe
Gleichzeitig nahm er die Spieler und Trainer von City ausdrücklich aus seiner Kritik: "Über die Spieler und den Trainer kann ich nichts sagen. Sie haben sich alles verdient, was sie erreicht haben. Wenn ich City-Spieler wäre, wäre ich vielmehr wütend auf diejenigen, die das Sagen hatten. Sie haben alles Gute, das ich in diesen Jahren geleistet habe, beschmutzt oder infrage gestellt", so der 37-Jährige.
Für Herrera steht deshalb fest, dass eine mögliche Sanktion gegen Manchester City deutlich ausfallen muss. "Die Strafe muss empfindlich ausfallen und einen Präzedenzfall schaffen", forderte er.
