Vor Beginn des Rennens wurde zunächst mit einer Schweigeminute des tragisch verunglückten Finlay Tarling gedacht. Der Brite war am Freitag im Rahmen der Portugal-Rundfahrt nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Fahrzeug gestorben. Tarling wurde nur 19 Jahre alt. An der Spitze setzte sich dann eine sechsköpfige Ausreißergruppe ab, mit Jonas Rutsch und Niklas Behrens gehörten zwei Lokalmatadoren dazu.
Zwischenzeitlich lag die Gruppe über vier Minuten vor dem Hauptfeld. Nach der fünften und letzten Überfahrung des nur 700 Meter langen, aber bis zu 16 Prozent steilen Wasebergs in Blankenese war die Lücke gut 15 km vor dem Ziel an der Mönckebergstraße aber geschlossen.
Sofort versuchte es der diesjährige Tour-Gesamtdritte Isaac del Toro aus Mexiko, der zuvor einmal gestürzt war und später sein Rad hatte austauschen müssen, mit einer Attacke – aber das Feld blieb dran. Im Sprint ließ Magnier der Konkurrenz dann keine Chance.
Ein Toter bei Breitensportrennen
Das Breitensportrennen wurde derweil von einer Tragödie überschattet. Nach "aktuellem Kenntnisstand" habe "ein Teilnehmer einen medizinischen Notfall erlitten", teilte der Veranstalter A.S.O. Germany "mit großer Betroffenheit" mit.
Anschließend sei der Mann in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er verstarb. "Unser Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen."
