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Streit um FIFA-Investorenpläne: UEFA versammelt Europas Verbände

Gianni Infantino steht massiv in der Kritik
Gianni Infantino steht massiv in der KritikČTK / imago sportfotodienst / JOERAN STEINSIEK

Die UEFA ruft angesichts der Investorenpläne der FIFA am Donnerstagnachmittag alle europäischen Mitgliedsverbände zu einer Krisensitzung zusammen. Das teilte der norwegische Fußballverband dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NRK mit. Dann sollen die Spitzen der 55 Landesverbände über das weitere Vorgehen beraten.

Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness schloss sich der Kritik am neusten Vorhaben des Fußball-Weltverbands an. "Wir sind zutiefst besorgt über die Entwicklung in der FIFA", sagte die 45-Jährige: "Wir stellen uns hinter die Erklärung der UEFA in dieser Angelegenheit."

Kritik an Transparenz und Entscheidungsprozessen

"Die Entwicklungen der letzten Tage können nicht isoliert verstanden werden", warnte Klaveness: "Wir haben über längere Zeit, in vielen verschiedenen Angelegenheiten, sowohl intern als auch extern, Besorgnis über zunehmend mangelhaft gewordene Prozesse in der FIFA-Führung zum Ausdruck gebracht." Dazu gehören "fehlende Transparenz" sowie "die notwendige Armlänge zu Staatschefs und externen Interessenten, die Entwicklungen des Fußballs beeinflussen wollen".

Der aktuelle Stand der Dinge - alle Fragen und Antworten zum WM-Investorendeal der FIFA

Der norwegische Fußballverband NFF werde sich nun einen vollständigen Überblick verschaffen, sagte Klaveness und stellte eine enge Zusammenarbeit mit der UEFA in Aussicht: "Es ist gut und wichtig, dass die UEFA jetzt die Initiative ergreift, um die Reaktion der europäischen Verbände zu koordinieren."