Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness schloss sich der Kritik am neusten Vorhaben des Fußball-Weltverbands an. "Wir sind zutiefst besorgt über die Entwicklung in der FIFA", sagte die 45-Jährige: "Wir stellen uns hinter die Erklärung der UEFA in dieser Angelegenheit."
Kritik an Transparenz und Entscheidungsprozessen
"Die Entwicklungen der letzten Tage können nicht isoliert verstanden werden", warnte Klaveness: "Wir haben über längere Zeit, in vielen verschiedenen Angelegenheiten, sowohl intern als auch extern, Besorgnis über zunehmend mangelhaft gewordene Prozesse in der FIFA-Führung zum Ausdruck gebracht." Dazu gehören "fehlende Transparenz" sowie "die notwendige Armlänge zu Staatschefs und externen Interessenten, die Entwicklungen des Fußballs beeinflussen wollen".
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Der norwegische Fußballverband NFF werde sich nun einen vollständigen Überblick verschaffen, sagte Klaveness und stellte eine enge Zusammenarbeit mit der UEFA in Aussicht: "Es ist gut und wichtig, dass die UEFA jetzt die Initiative ergreift, um die Reaktion der europäischen Verbände zu koordinieren."
