Nächste Highlights
ATP Cincinnati, 2. Runde
nicht vor 17:00 Uhr: Andrey Rublev vs. Nuno Borges
WTA Cincinnati, 2. Runde
nicht vor 18:30 Uhr: Janice Tjen vs. Mirra Andreeva
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13:51 Uhr - Carlos Alcaraz schuftet gemeinsam mit Holger Rune auf dem Platz in Murcia für die Rückkehr auf die Tour. Der Spanier feilt nach seiner Handgelenksverletzung aus dem April intensiv am Comeback, während Rune nach langem Ausfall durch seinen Achillessehnenriss ebenfalls die Belastung steigert. Ob die Nummer zwei der Welt rechtzeitig für den Start in Flushing Meadows fit wird, bleibt jedoch weiterhin völlig offen.
Nicht nur Alcaraz bangt um die Teilnahme am letzten Grand-Slam-Turnier der Saison. Auch der Weltranglistenerste Jannik Sinner muss um seinen Start bangen: Wegen anhaltender Knieprobleme unterzog sich der Südtiroler im J Medical in Turin erneuten Untersuchungen. Damit steht hinter dem Auftritt beider Top-Stars bei den US Open aktuell ein großes Fragezeichen.
11:31 Uhr - Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic sieht zahlreiche Parallelen zwischen sich und dem italienischen Tennisstar Jannik Sinner. "Ich erkenne mich in ihm wieder", sagte der 39-Jährige in einem Interview mit der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera knapp zwei Wochen vor dem Start der 146. US Open (30. August bis 13. September) in New York. Mehr Infos
7:12 Uhr - Inzwischen steht auch der Gegner von Alexander Zverev im Achtelfinale fest: Der US-Amerikaner Tommy Paul hat sich in einer durch Regen lange verzögerten Night Session gegen Daniel Vallejo aus Paraguay durchgesetzt und den Einzug in die Runde der letzten 16 klargemacht.
Parallel mussten die US-Fans auch im Damenfeld zittern, doch wurden am Ende belohnt: Lokalmatadorin Amanda Anisimova setzte sich nach fast zweieinhalb Stunden Spielzeit mit 4:6, 6:4, 6:2 gegen Alexandra Eala von den Philippinen durch. Die Nummer 10 der Welt trifft nun auf die Tschechin Linda Noskova.
Die Nacht in Cincinnati - Alexander Zverev baut seine Führung in der ATP-Siegeswertung 2026 weiter aus: Der topgesetzte Hamburger setzte sich am Montagabend (Ortszeit) nach hartem Kampf mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) gegen Terrance Atmane durch und zog damit ins Achtelfinale des Masters-Turniers in Cincinnati ein.
Für den diesjährigen French-Open-Champion und Wimbledon-Finalisten war es bereits der 46. Saisonsieg. Gegen den starken Franzosen, der 2025 in Cincinnati überraschend das Halbfinale erreicht hatte, feierte Zverev nach zwei engen Sätzen den verdienten Erfolg. Den Matchball verwandelte er stilvoll mit einer krachenden Rückhand die Linie entlang. Alle Infos zum Zverev-Sieg

Das Schwesterpaar Serena und Venus Williams – gemeinsam 14-fache Grand-Slam-Champions sowie dreifache Olympiasiegerinnen – feierten ihr erstes gemeinsames Doppel seit den US Open 2022. Das Happy End blieb jedoch aus: Sie unterlagen der US-Amerikanerin Payton Stearns und Marta Kostyuk aus der Ukraine mit 6:2, 1:6, 10:8.
Nach einem Fehlstart im ersten Satz, in dem beide Schwestern je ein Aufschlagspiel abgaben und die Gegnerinnen sechs der letzten sieben Spiele holten, meldeten sich die Williams-Ikonen im zweiten Durchgang zurück. Im entscheidenden Match-Tiebreak bewiesen sie große Kämpferqualitäten und holten nach einem 0:6- und 2:8-Rückstand noch einmal auf – ehe ein Doppelfehler von Venus das bittere Aus besiegelte.
Der an Nummer fünf gesetzte Australier Alex de Minaur musste mehrere wetterbedingte Zwangspausen überstehen, um Arthur Fery schließlich mit 7:5, 7:6 (7:3) niederzuringen.
De Minaur führte nach einer 30-minütigen Regenunterbrechung bereits komfortabel mit 1:0 Sätzen und 5:1 im zweiten Durchgang. Der britische Wimbledon-Halbfinalist Fery drehte jedoch auf, sicherte sich fünf Spiele in Folge und zwang de Minaur zu Höchstleistungen. Trotz insgesamt 29 unerzwungenen Fehlern behielt der Australier in der knapp zweieinhalbstündigen Partie letztlich die Nerven.
"Niemand geht gerne mit einer 5:1-Führung in eine Regenpause", gab de Minaur hinterher zu. "Mit all den Unterbrechungen war es ein extrem zäher Tag. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Match gespielt zu haben, das so oft gestoppt werden musste. Ich bin froh, eine Lösung gefunden zu haben, auch wenn ich es mir am Ende unnötig schwer gemacht habe."
Der spanische Nachwuchsstar Rafael Jodar stellte seine Klasse mit einem dominanten 6:2, 6:1-Erfolg gegen den Chilenen Alejandro Tabilo unter Beweis. Dem Spanier unterlief im gesamten Match lediglich ein einziger Unforced Error – eine eindrucksvolle Revanche für die Niederlage vor fünf Monaten in Indian Wells.
Nach nur 74 Minuten machte der Teenager seinen 36. Saisonsieg perfekt. Im Achtelfinale trifft er auf den French-Open-Finalisten Flavio Cobolli, der in einem Dreisatzkrimi gegen Alexander Blockx einen Rückstand im Entscheidungssatz drehte (7:5, 4:6, 7:5).
"Auf der Masters-1000-Bühne zu spielen, war schon als Kind mein großer Traum", so der an Position 12 gesetzte Jodar. "Ich bin dankbar für alles, was ich gerade erlebe. Im Herzen bin ich aber immer noch derselbe Junge, der diese Matches früher fasziniert im Fernsehen verfolgt hat."
Ebenfalls im Achtelfinale steht Thiago Tirante: Der Argentinier, der in Runde zwei bereits Novak Djokovic eliminiert hatte, behielt im Duell gegen Martín Landaluce mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:4) knapp die Oberhand.
Auch die zweifache Grand-Slam-Siegerin Elena Rybakina ließ sich von zwei einstündigen Unterbrechungen nicht aus dem Rhythmus bringen. Die an Nummer zwei gesetzte Kasachin rang Magdalena Frech mit 6:4, 7:6 (7:2) nieder.
"Es war ehrlich gesagt ein verrückter Tag. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die ständigen Unterbrechungen machen es unheimlich schwer", meinte Rybakina nach der Begegnung. "Ich hatte bereits bei drei Matchbällen die Chance, alles klarzumachen. Wenn die Beine müde werden, leidet die Konzentration."
Sowohl im ersten Satz (beim Stand von 5:4) als auch im zweiten Durchgang (beim 3:3) mussten die Spielerinnen aufgrund einsetzenden Regens die Plätze verlassen.
Die ehemalige Weltranglistenerste und Titelverteidigerin Iga Swiatek hatte ihr Match noch vor dem großen Regenschauer beendet. Nach einem schwachen Auftaktsatz drehte die Polin gegen Maria Sakkari auf und siegte schließlich souverän mit 4:6, 6:1, 6:1.
Die als Nummer sieben gesetzte Swiatek, die erst in der Vorwoche den Titel in Toronto gewonnen hatte, baute damit ihre direkte Bilanz gegen die Griechin auf 6:4 aus. Ein Kabinenbesuch nach Satz eins bewirkte bei der Polin Wunder.
"Es ist gar nicht so leicht, diese Partie zu analysieren", gestand Swiatek. "Im ersten Satz war die Spielanlage gar nicht schlecht, aber es fehlte an Präzision – ich habe ihr die Bälle zu oft genau auf den Schläger gespielt. Danach wollte ich das Zepter übernehmen und mehr Druck ausüben. Ich bin froh, dass das im zweiten und dritten Satz so gut geklappt hat und sich das Momentum gedreht hat."
Jessica Pegula, Vorjahresfinalistin in Cincinnati, befindet sich derweil weiterhin in Topform. Im US-amerikanischen Duell gegen Emma Navarro setzte sie sich dank einer abgeklärten Vorstellung mit 7:5, 6:2 durch – den Schlusspunkt setzte sie gebührend mit einem Ass.
Die wichtigsten Matches am Dienstag
ATP Cincinnati, 2. Runde
nicht vor 17:00 Uhr: Andrey Rublev vs. Nuno Borges
nicht vor 20:30 Uhr: Brandon Nakashima vs. Daniil Medvedev
WTA Cincinnati, 2. Runde
nicht vor 18:30 Uhr: Janice Tjen vs. Mirra Andreeva
nicht vor 21:00 Uhr: Coco Gauff vs. Ann Li
in der Nacht auf Mittwoch, nicht vor 1 Uhr: Aryna Sabalenka vs. Xinyu Wang
