Auch für Hanfmann, der in der Qualifikation noch als Mentor Schönhaus' in Erscheinung getreten war, war es ein spezielles Match. "Ich bin dann auch in der Corner von ihm und gestern Abend kam dann dieses Draw raus …", sagte Hanfmann, um seinen Kontrahenten im Anschluss zu loben. "Ich freue mich, dass so jemand kommt, das ist ein sehr interessanter Spieler. Er spielt eine einhändige Rückhand, spielt geile Stopps. Er macht viele Highlightschläge", sagte er.
Zum Match-Center: Yannick Hanfmann vs. Max Schönhaus
Schönhaus, der 2025 im Junioren-Finale der French Open gestanden hatte, zeigte eine gute Leistung und ließ sein Talent immer wieder aufblitzen. Doch in den entscheidenden Phasen unterliefen ihm auf dem Centre Court am Rothenbaum zu viele Fehler. Hanfmann spielte am Ende seine Erfahrung aus. Der Routinier könnte im Achtelfinale nun auf den an Position sieben gesetzten Italiener Luciano Darderi treffen.

Tags zuvor hatte sich Schönhaus überraschend im Finale der Qualifikation durchgesetzt und den bislang größten Erfolg seiner jungen Profikarriere gefeiert. Er schlug den Weltranglisten-84. Marcos Giron (USA) in drei Sätzen.
Altmaier siegt nach Regenpause
Der 27 Jahre alte Altmaier setzte sich anschließend mit 7:5, 6:2 gegen den Australier Rinky Hijikata durch. Bis zu seinem ersten verwandelten Matchball nach 1:40 Stunden musste sich der Kempener jedoch einige Zeit gedulden, Mitte des zweiten Satzes war die Partie wegen Starkregens für fast eine Stunde unterbrochen worden. Aber auch im Anschluss knüpfte Altmaier an seine vor allem im zweiten Satz starke Leistung an.
Neben Hanfmann sind noch Daniel und Jan-Lennard Struff, die beide im Laufe des Montags ihr Erstrundenmatch bestreiten, sowie der ebenfalls 18 Jahre alte Justin Engel im Turnier. Alexander Zverev hatte seine Teilnahme zuvor kurzfristig abgesagt.
