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19:40 Uhr - MATCHGEWINN KOPRIVA - Das ist eine riesige Überraschung! Vit Kopriva feiert einen deutlichen Zwei-Satz-Sieg über Andrey Rublev und gewinnt mit 6:3, 6:4. Im ersten Satz wurden alle Aufschlagspiele problemlos durchgebracht – fast alle: Beim Stand von 2:1 gelingt dem Tschechen das Break. Auch im zweiten Satz bekommt eigentlich nur Kopriva Chancen. Die erste zum 2:1 nutzt, zwei weitere verpasst er. Als er dann zum Match serviert, bekommt Rublev zwei Chancen zum Rebreak, kann die Partie aber nicht mehr retten.
Zum Match-Center: Andrey Rublev vs. Vit Kopriva
18:34 Uhr - MATCHGEWINN SINNER - Der Favorit macht es am Ende dann doch noch halbwegs souverän. Im Decider lässt Jannik Sinner zwei frühe Breakbälle aus, kann sich dann aber doch noch das Break zum 3:2 sichern. Benjamin Bonzi will das Rebreak, kann in den folgenden drei Aufschlagspielen des Italieners aber insgesamt nur zwei Punkte gewinnen und verliert den Durchgang mit 4:6.
Zum Match-Center: Jannik Sinner vs. Benjamin Bonzi
18:31 Uhr - MATCHGEWINN ETCHEVERRY - Sebastian Ofner muss die Heimreise antreten. Der Steirer verliert gegen Tomas Martin Etcheverry mit 4:6, 4:6. Dabei ist es je das erste Spiel der Sätze, die Ofner per Break abgeben muss. Eine Chance zum Rebreak bekommt er in den folgenden Spielen aber keine. Stattdessen lässt er im zweiten Satz noch einen weiteren Breakball zu, kann dieses Mal aber abwehren.
Zum Match-Center: Sebastian Ofner vs. Tomas Etcheverry
18:17 Uhr - MATCHGEWINN GAUFF - Das deutliche 6:3, 6:0 spricht Bände: Qualifikantin Léolia Jeanjean musste sich in der zweiten Runde von Madrid der Favoritin Coco Gauff erwartungsgemäß geschlagen geben. Während der erste Satz noch von Nervosität und beidseitigen Break-Festivals geprägt war, fand die US-Amerikanerin nach einer medizinischen Auszeit wegen Daumenproblemen rechtzeitig ihren Rhythmus. Jeanjean agierte hingegen zu fehleranfällig und ließ die nötige Durchschlagskraft vermissen, um die amtierende French-Open-Siegerin ernsthaft zu gefährden.
Zum Match-Center: Leolia Jeanjean vs. Coco Gauff
Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs, als Jeanjean eine komfortable 40:0-Führung im zweiten Spiel noch aus der Hand gab. Nach diesem kräftezehrenden Break war der Widerstand der Französin gebrochen; mental angeschlagen fand sie kein Mittel mehr gegen Gauffs Power.
17:56 Uhr - Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab: Carlos Alcaraz wird nach den Turnieren in Barcelona und Madrid auch das Masters in Rom sowie die French Open in Paris verpassen. Das teilte der Weltranglistenzweite nach abschließenden medizinischen Untersuchungen an seinem verletzten Handgelenk ab. "Es ist ein komplizierter Moment für mich", so der Spanier via Social Media. Die medizinischen Tests mahnen zur Vorsicht, weshalb Alcaraz vorerst auf unbestimmte Zeit pausieren wird, um eine langfristige Schädigung zu vermeiden. Mehr Infos
17:49 Uhr - SATZGEWINN SINNER - Das Imperium schlägt zurück. Sinner hat sich nun deutlich besser auf seinen Gegner eingestellt und verwickelt ihn immer wieder in Defensivschläge. So sichert er sich ein Spiel nach dem anderen, am Ende des zweiten Durchgangs heißt es 6:1. Nun geht es in den Decider.
17:11 Uhr - SATZGEWINN BONZI - Jannik Sinner hat hier bislang einen richtig schwierigen Arbeitstag. Benjamin Bonzi spielt das Tennis seines Lebens, wehrt fünf Breakbälle ab und zwingt den Weltranglistenersten so in den Tiebreak. Dank seines starken 1. Aufschlags kann er das Spiel auch dort offenhalten. Nach rund einer Stunde Spieldauer schnappt sich aber der Außenseiter dann tatsächlich den ersten Satz – 7:6 (8:6).
16:26 Uhr - Die neue Nummer eins der Tennis-Welt greift ins Geschehen ein. Jannik Sinner und Benjamin Bonzi sind inzwischen auf dem Centre Court im Einsatz, für den Italiener zählt in Abwesenheit von Carlos Alcaraz und dem mehr als geglückten Start ins Jahr 2026 nur der nächste Titel.
14:54 Uhr - Monaco-Aufsteiger Valentin Vacherot ist derweil bereits raus: Der Weltranglisten-17. musste sich in der zweiten Runde dem US-Amerikaner Emilio Nava mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:1), 3:6 geschlagen geben. Dabei sah es lange gut aus für den Monegassen, der nach seinem starken Halbfinal-Lauf in Monte-Carlo mit viel Selbstvertrauen startete und den ersten Satz im Tiebreak für sich entschied.
Zum Match-Center: Emilio Nava vs. Valentin Vacherot
Im zweiten Durchgang verpasste Vacherot jedoch die Vorentscheidung, als er bei Aufschlag des Amerikaners gleich drei Matchbälle liegen ließ. Nava bewies in den entscheidenden Momenten Nervenstärke, rettete sich dank 21 Assen in den dritten Satz und feierte nach knapp drei Stunden den größten Sieg seiner Karriere.
Vacherot wird vor allem seiner mangelnden Chancenverwertung nachtrauern: Er konnte lediglich zwei seiner insgesamt 19 Breakmöglichkeiten nutzen. Nava trifft nun in der dritten Runde auf den Sieger der Partie zwischen Arthur Fils und Ignacio Buse.
12:05 Uhr - MATCHGEWINN MICHELSEN - Alex Michelsen hat seinen deutschen Gegner heute unerwartet völlig an die Wand gespielt. Der US-Amerikaner zeigt seinen bislang vielleicht besten Auftritt auf Sand und schickt den Finalisten von 2023 mit einer 2:6, 1:6-Packung nach Hause. Gerade einmal 57 Minuten dauerte die Begegnung. Zum Spielbericht
11:45 Uhr - Im ersten Satz hat bei Jan-Lennard Struff gar nichts geklappt. Der Deutsche verliert mit 2:6 und muss im zweiten Set zudem sein erstes Service-Game abgeben. Vor allem bei eigenem Aufschlag hat der Routinier massive Schwierigkeiten.

11:43 Uhr - Die "Queen of Clay" Iga Swiatek holt sich Rat von Sandplatzkönig Rafael Nadal – und will so ihrer Karriere neuen Schwung verleihen. Die Konkurrenz zittert bereits. Alle Infos

09:13 Uhr - ÜBERSICHT - In Madrid fühlt sich Jan-Lennard Struff pudelwohl. 2023 feierte er hier mit dem Finaleinzug den wohl größten Moment seiner Karriere. Auch bei seinem 7:6, 6:0-Auftakterfolg gegen Alexandre Müller schien der gebürtige Warsteiner jede Menge Spaß zu haben.
Nun darf sich der 35-jährige Routinier auch gegen Alex Michelsen gute Chancen aufs Weiterkommen ausrechnen. Zwar hat der US-Amerikaner in diesem Jahr mit dem Halbfinale in Brisbane und dem Achtelfinale in Indian Wells sein Potenzial aufblitzen lassen – doch auf Sand verfügt er über deutlich weniger Erfahrung als Struff.
Österreichs Hoffnungsträger Sebastian Ofner geht hingegen als Außenseiter in das Duell mit Tomas Martin Etcheverry. Während der 29-jährige Steirer nach einer komplizierten Verletzung noch seine absolute Spitzenform sucht, hat der Argentinier diese längst gefunden. Auf roter Asche hat er in dieser Saison 13 von 17 Partien gewonnen, in Rio de Janeiro feierte er zudem seinen ersten Titel auf der ATP-Tour. Allerdings wirkte Etcheverry bei seinen letzten Auftritten etwas müde und fehleranfällig.
Dass Andrey Rublev über herausragende Qualitäten verfügt, ist ebenso unumstritten wie die Tatsache, dass er diese nur selten konstant auf den Court bringt. In der Vorwoche sorgte der Russe aber wieder für einen echten Lichtblick, als er es in Barcelona bis ins Finale geschafft hat. Es wird interessant zu beobachten sein, ob er seine gute Form auch für das Match mit dem Tschechen Vit Kopriva konserviert hat.
Wo wir gerade von guter Form sprechen: Die hat auch Jannik Sinner. Wobei "gut" eigentlich stark übertrieben ist. Nach einem schwierigen Saisonstart hat sich der Südtiroler mit dem Titelgewinn in Monte-Carlo wieder an die Spitze der Weltrangliste gehievt. Zuvor schnappte er sich auch beide Trophäen beim Sunshine Double in Indian Wells und Miami. In seinen letzten 17 Spielen hat er nur einen einzigen Satz abgeben. Die Konkurrenz zittert – und Benjamin Bonzi erst recht. Der Franzose muss heute mit einer klaren Abfuhr rechnen.
