Eine Operation am rechten Ellenbogen hatte die einstige Nummer vier der Weltrangliste nach ihrem olympischen Erfolg im Stade Roland Garros weit zurückgeworfen. In Peking war sie daher auf eine Wildcard angewiesen – und nutzte diese perfekt aus. Während Spitzenspielerinnen wie US-Open-Siegerin Elena Rybakina (Kasachstan) und die Weltranglistenzweite Aryna Sabalenka (Belarus) früh ausschieden, kämpfte sich Zheng Runde um Runde weiter.
Zum Match-Center: Qinwen Zheng vs. Mirra Andreeva

Im Ranking klettert sie dadurch am Montag auf Platz 23, Finalverliererin Andreeva (19) darf sich immerhin mit einem neuen Karrierehoch trösten. Die French-Open-Siegerin wird erstmals auf Position drei gelistet werden, vor ihr stehen nur noch Sabalenka und Branchenführerin Rybakina.
Für den vierten Titel der Saison nach Adelaide, Linz und Roland Garros reichte es trotz Satzbällen im ersten Durchgang jedoch nicht. Zheng, die bereits bei den US Open mit dem Einzug ins Viertelfinale überzeugt hatte, wehrte beim Stand von 4:5 alle drei ab und ging in Führung. Das Match blieb umkämpft, bei 4:4 gelang Zheng jedoch das entscheidende Break, wenig später verwandelte sie nach 1:42 Stunden ihren ersten Matchball.
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