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Trotz nächster Gidsel-Gala: Füchse unterliegen Flensburg im Topspiel

Elf Treffer von Gidsel (m.) reichten den Füchsen nicht
Elf Treffer von Gidsel (m.) reichten den Füchsen nichtČTK / imago sportfotodienst / BEAUTIFUL SPORTS/Mario M. Koberg

Die SG Flensburg-Handewitt hat das Topspiel des neunten Spieltags gegen die Füchse Berlin auf dramatische Weise gewonnen und ist zurück an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga gestürmt. Der frühere Champions-League-Sieger setzte sich in einem Krimi gegen den Pokalsieger dank eines direkt verwandelten Freiwurfs von Simon Pytlick bei abgelaufener Uhr mit 34:33 (17:19) durch und bleibt als einziges Team der Liga ungeschlagen.

Mit 17:1 Punkten zogen die Flensburger wieder am Nordrivalen THW Kiel (17:3) vorbei, der ein Spiel mehr bestritten hat. Die Füchse (10:6) haben nach der bereits dritten Saisonniederlage bereits deutlichen Rückstand. Der Däne Emil Jacobsen war mit neun Treffer der überragende Mann für Flensburg, Berlins Topstar Mathias Gidsel konnte die Niederlage auch mit elf Treffern nicht verhindern. Matchwinner der Flensburger war aber Pytlick, der in der letzten Szene den Ball durch die aufgetürmte Mauer der Berliner durchwarf und rechts unten traf.

Zum Match-Center: Flensburg vs. Berlin

Flensburg erwischte den besseren Start und führte nach 18 Minuten 15:11. Danach drehten aber die Berliner auf und mit sieben Treffern in Serie das Spiel. Der Däne Gidsel war alleine in der ersten Halbzeit achtmal erfolgreich. Es entwickelte sich eine packende Partie, die ab Mitte der zweiten Halbzeit zugunsten der Flensburger kippte - auch dank des starken Torhüters Simon Möller.

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