Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13:30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.
"Ungeübten" Fans könnte schlecht werden
"Völlig zu Recht" werde sich "länderübergreifend über die Situation lustig gemacht", schreiben die Ultras vom VfL Bochum in ihrer "Stellungnahme zum irrsinnigen Hüpfverbot", dessen Begründung "an Lächerlichkeit kaum zu überbieten" sei.
Grund sei nicht, dass die Statik der Ostkurve gefährdet sein, sondern dass starke Schwingungen zu "Unwohlsein" bei "ungeübten" Zuschauern führen könnten.
Die Ultras forderten, die Verfügung umgehend aufzuheben. Das Bauordnungsamt soll die "Faktenlage" öffentlich machen, um "Unsicherheiten und mögliche Sicherheitsbedenken restlos auszuräumen". Zudem soll eine vorgezogene Sanierung der Ostkurve geprüft werden.

