Nach den schwierigen Auftaktspielen gegen Serbien und Gastgeber Tschechien wartet am Montag die nächste Aufgabe auf Österreichs Frauen-Nationalteam. Bei der EuroVolley 2026 in Brünn geht es gegen die Ukraine.
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Für Teamchef Roland Schwab beginnt damit ein neuer Abschnitt des Turniers. „Jetzt geht es sozusagen in die zweite Halbzeit mit den Spielen gegen die Ukraine, Griechenland und Bulgarien. Gegen diese drei Teams sollten wir auf dem Papier näher dran sein.“
Entsprechend selbstbewusst geht der ÖVV in das dritte Gruppenspiel. Schwab sieht die Ukraine nicht mehr auf jenem Niveau, mit dem sie 2024 die CEV Golden League gewinnen konnte. „Von daher erwarte ich, dass wir in diesem Spiel näher dran sind.“
Schwab mit bisherigen Auftritten zufrieden
Österreich wartet nach den ersten beiden Partien zwar noch auf den ersten Sieg, konnte gegen starke Konkurrenz aber phasenweise aufzeigen. Besonders beim 0:3 gegen Serbien hielt Rot-Weiß-Rot im dritten Satz lange mit.
Schwab zieht deshalb ein positives Zwischenfazit: „Gegen Serbien und Tschechien haben wir uns ordentlich präsentiert.“ Nach einem guten Training gelte die volle Konzentration nun den kommenden Aufgaben.

Ein besonderes Augenmerk legt der ÖVV auf Svitlana Dorsman. Die ukrainische Kapitänin zählt als Mittelblockerin zu den Leistungsträgerinnen und kam bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Griechenland auf 17 Punkte. Nur Viktoriia Danchak war mit 18 Zählern erfolgreicher. „Sie führt das Team und macht als Mittelblockerin wirklich gute Sachen. Auf sie müssen wir uns einstellen“, erklärt Schwab.
Gleichzeitig erschwert die hohe Rotation der Ukrainerinnen die Vorbereitung. Zuletzt kamen auf mehreren Positionen unterschiedliche Spielerinnen zum Einsatz. Welche Formation Österreich erwartet, dürfte sich daher erst kurzfristig zeigen.
Nach den Duellen mit den Favoriten soll nun jedenfalls der nächste Schritt folgen. Das Spiel gegen die Ukraine beginnt am Montag um 15:50 Uhr und wird live auf ORF Sport+ übertragen.
