Als die Werkself nach dem 0:2-Rückstand bedenklich wackelte, ging Edmond Tapsoba bei Bayer Leverkusen voran. Der 27-Jährige sei "ein sehr guter Kapitän. Es ist nicht nur seine fußballerische Qualität auf dem Platz", sagte Rolfes und betonte, Tapsoba sei auch ein "Vorbild in der Kabine".
Am Mittwochabend tat sich Tapsoba zudem als Torjäger hervor, gegen den Tabellenzweiten der 2. Bundesliga leitete er mit einem Schultertor und einem Abstauber nach Ecken die Wende für die Werkself ein – und verhalf so zum Einzug ins Achtelfinale.
Match-Center: Leverkusen vs. Nürnberg
Tapsoba hatte Lust auf Wiedergutmachung
Beim 0:3 bei der TSG Hoffenheim am Sonntag hatte Tapsoba noch den Elfmeter zum 0:1 verschuldet, nun meldete er sich mit einer starken Leistung zurück. Der Profi aus Burkina Faso sei "nicht glücklich über das letzte Spiel" gewesen, sagte Trainer Carles Martínez, "aber heute hat er uns geholfen und war unser Leader".
Martínez hatte Robert Andrich die Kapitänsbinde vor der Saison abgenommen und Tapsoba zum Anführer ernannt; das Vertrauen zahlt der Innenverteidiger zurück. "Wenn er an seinem Maximum spielt", fügte Martínez an, "dann macht er uns besser".

