"So habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Es passiert sehr leicht, dass man das Selbstvertrauen verliert, vor allem, wenn man schon lange keine Spitzenspieler mehr geschlagen hat", sagte Tsitsipas in New York. In der ersten Runde hatte er überraschend den französischen Cincinnati-Sieger Arthur Fils aus dem Turnier genommen - anschließend schlug er auch den an Nummer 18 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka.
Seit den French Open 2024 hat es Tsitsipas nicht mehr in die zweite Woche eines Grand Slams geschafft. Sollte es auch diesmal nicht gelingen, wären die US Open für den Griechen dennoch ein Erfolg - denn der Spaß ist zurück. "Ich hatte keine Freude mehr am Training, weil mein Körper litt. Wenn ich den Platz betrat, war mein erster Gedanke: 'Werde ich das Spiel überhaupt zu Ende spielen können?'", erklärte Tsitsipas, der im vergangenen Jahr unter anderem mit starken Rückenproblemen zu gekämpft hatte.
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Neueer Coach bringt Umschwung
In New York hat es Tsitsipas bislang nie über die dritte Runde hinaus geschafft. Andernorts lief es für ihn deutlich besser. In Paris (2021) und bei den Australian Open (2023) stand der heute 28-Jährige bereits in Major-Finals.
Kurz vor dem diesjährigen Turnier in Wimbledon gab der Athener dann bekannt, die Zusammenarbeit mit seinem Vater und langjährigen Trainer Apostolos zu beenden. "Ich brauchte eine andere Stimme, jemanden, der etwas mehr Ruhe in meine Tenniswelt bringt. Um mich herum herrschte viel Chaos und Trubel", sagte er. Seitdem wird Tsitsipas vom Franzosen Patrick Mouratoglou gecoacht - und die Form hat sich merklich verbessert.
