Schon am Samstag (14.30 Uhr/Dyn) können die Bayern beim Außenseiter die Best-of-five-Serie beenden. Trier hatte es als Tabellenachter erst über das Playin-Turnier in die Playoffs geschafft. Bislang ist der Titelverteidiger für das Team von Trainer Jacques Schneider aber eine Nummer zu groß. "Vor heimischen Fans wird es ein anderes Spiel. Wir werden kämpfen ohne Ende", sagte der Trierer Maik Zirbes bei Dyn.
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Nach einem Fehlstart, die Bayern lagen schnell 0:10 hinten, sahen die Zuschauer - darunter Bundestrainer Àlex Mumbrú - ein einseitiges Spiel. München legte einen 16:0-Lauf hin und setzte sich kontinuierlich weiter ab, zwischenzeitlich betrug der Vorsprung 30 Punkte. Schon früh war die Partie entschieden. Als bester Werfer der Bayern kam Nenad Dimitrijevic auf 16 Punkte.
Wagner glücklich: Alba gelingt der Ausgleich
Angefeuert von Edelfan Franz Wagner hat Alba Berlin dagegen den Ausgleich geschafft. Im zweiten Viertelfinale gegen Rasta Vechta gelang dem Hauptrundenzweiten ein 90:85 (42:38)-Sieg, in der Best-of-five-Serie steht es 1:1. Vechta hat nun allerdings zwei Heimspiele und kann das Weiterkommen klar machen.
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Welt- und Europameister Wagner, der nach dem Aus in den NBA-Playoffs mit Orlando Magic zurück in seiner Heimatstadt ist, sah anders als im Auftaktspiel (89:103) eine ausgeglichene erste Hälfte. Alba kam dann stark aus der Kabine, zog bis auf 17 Punkte weg (68:51/30.). Berlin nutzte dabei aus, dass Vechta - abgesehen von den Dreiern - schwach aus dem Feld traf.
Doch der Vorsprung schmolz nach und nach zusammen. Für Außenseiter Vechta vergab Tommy Kuhse 42 Sekunden vor Schluss einen Dreier zur möglichen Führung - es gelang nicht mehr, das Spiel zu drehen. Justin Bean sorgte bei 13 Sekunden Restzeit auf der Uhr von der Dreierlinie mit dem Korb zum 88:83 für die Entscheidung zugunsten der Berliner. Topscorer war Norris Agbakoko (17). "Es war klar, dass wir mehr Intensität bringen müssen. Das haben wir als Team super gemacht", sagte Agbakoko bei Dyn.
Alba-Trainer Pedro Calles, früher bei Vechta, Hamburg und Oldenburg an der Seitenlinie, beendete seine persönliche Negativserie nach 16 Playoff-Niederlagen in Folge. Am Freitag und Sonntag (jeweils 18.30 Uhr/Dyn) wird in Vechta gespielt.
