Matchwinner für die Knicks war einmal mehr Jalen Brunson, der acht seiner insgesamt 26 Punkte im Schlussviertel erzielte und sein Team in der entscheidenden Phase auf die Siegerstraße führte. Bereits im ersten Match der Serie hatte der 29-Jährige 35 Zähler beigesteuert.
Philadelphia hielt die Partie im Madison Square Garden lange offen. Obwohl 2023-MVP Joel Embiid kurzfristig verletzt ausfiel, stand es fünf Minuten vor dem Ende noch 99:99, ehe die Knicks davonzogen. Tyrese Maxey überzeugte bei den 76ers mit 26 Punkten, Veteran Paul George traf fünf Dreier.
Philadelphia hadert mit Chancenverwertung
"Offensiv war es kein schönes Spiel", sagte Knicks-Coach Mike Brown: "Man muss den Sixers großen Respekt zollen. Wir wussten, dass sie hochmotiviert auftreten und körperlich hart zur Sache gehen würden."
Aufseiten Philadelphias, das in der ersten Playoff-Runde die Boston Celtics ausgeschaltet hatte, haderte Coach Nick Nurse vor allem mit der Chancenverwertung: "Wir haben defensiv gut genug gespielt, um dieses Spiel zu gewinnen – besonders im vierten Viertel. Wir haben eine großartige Offense gespielt. Wir haben bloß unsere Würfe nicht getroffen."
Die Sixers lieferten sich mit New York ein intensives Duell mit insgesamt 25 Führungswechseln – so viele wie seit 13 Jahren in keinem NBA-Play-off-Spiel mehr. Am Ende stand für die Knicks der fünfte Sieg in Serie in den laufenden Playoffs, in der ersten Runde gegen die Atlanta Hawks hatten sie mit 1:2 im Rückstand gelegen.
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Spurrs gelingt Ausgleich
Im zweiten Duell des Abends ließen die San Antonio Spurs ihre Muskeln spielen. Nach der überraschenden Auftaktniederlage vor heimischem Publikum (102:104) landete der Titelanwärter einen 133:95-Kantersieg und stellte in der Serie gegen die Minnesota Timberwolves auf 1:1. Topstar Victor Wembanyama kam auf 19 Punkte und 15 Rebounds.
