trafen für die Leipziger, die in der Sommerpause mit zwei Personalien für Schlagzeilen gesorgt hatten. Der 45 Jahre alte Argentinier Demichelis, zwischen 2003 und 2011 Profi bei Bayern München, trat die Nachfolge des entlassenen Ole Werner an. Jungstar Yan Diomande wurde für eine Rekordsumme (zwischen 125 und 140 Million Euro) zu Real Madrid transferiert.
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Nach der geplatzten Verpflichtung von Said El Mala vom 1. FC Köln suchen die Leipziger weiter nach Verstärkungen. Spekuliert wird über Christopher Nkunku, Nick Woltemade und Jaden Sancho. In Tier musste RB ohne die Neuzugänge Oerjan Nyland und Maxime Esteve auskommen. Zudem fehlten Assan Ouédraogo, Christoph Baumgartner und Romulo. Trotz der Ausfälle hatte Demichelis vor der Partie einen soliden Auftritt seiner Mannschaft gefordert: "Ich erwarte von uns ein seriöses Spiel - mit und gegen den Ball."
Leipzig von Beginn an dominant
Die Gäste dominierten sofort die Partie vor 9000 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion. Gruda brachte RB nach Vorarbeit von Ezechiel Banzuzi früh in Führung, Orban legte wenig später per Abstauber nach. Die Gastgeber schafften es kaum aus der eigenen Hälfte und waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand nach einer Viertelstunde noch gut bedient.
Nach knapp 20 Minuten schalteten die Leipziger einen Gang zurück und ließen Trier besser ins Spiel kommen. Demichelis gefiel das nicht sonderlich. Der Coach forderte von der Seitenlinie eine höhere Schlagzahl. Da die Trierer aber besser als in der Anfangsphase verteidigten, wartete Demichelis lange vergeblich auf einen weiteren Treffer. Erst als Pelzer einen Schuss von Ridle Baku ins eigene Tor lenkte, durfte Leipzig wieder jubeln.

Im zweiten Durchgang ließ es Leipzig lange Zeit schleifen, es passierte so gut wie nichts. Nach rund einer Stunde brachte Demichelis vier Neue, darunter Neuzugang Rocco Reitz.
Störche siegen in München
Holstein Kiel hat im DFB-Pokal den ersten Pflichtspielsieg der Saison gefeiert. Nach zwei Unentschieden in der 2. Liga setzten sich die Störche 2:0 (1:0) in einem unterhaltsamen und kampfbetonten Spiel beim Viertligisten 1860 München durch. In der vergangenen Saison war Kiel erst im Viertelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.
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Phil Harres (34.) und Guillermo Balzi (90.+4) erzielten im Stadion an der Grünwalder Straße die Treffer für den Zweitligisten. Die Löwen, die nach dem Zwangsabstieg derzeit Sechster der Regionalliga Bayern sind, hielten das Spiel mit viel Mut und großer Leidenschaft offen. In der Offensive fehlte es den Sechzigern allerdings an der Genauigkeit und Durchschlagskraft.
Bielefeld scheitert in Großaspach
Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat im DFB-Pokal früh die Segel streichen müssen. Beim Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach verloren die Ostwestfalen, die 2025 noch sensationell bis ins Finale gestürmt waren, in der ersten Runde mit 0:3 im Elfmeterschießen. Nach 120 und 90 Minuten hatte es 2:2 (2:1) gestanden.
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Großaspachs Torhüter Maximilian Reule avancierte mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Helden, zudem schoss Roberts Uldrikis über das Tor. So war das Elfmeterschießen bereits nach jeweils drei Schützen beendet.

Bielefeld hatte zuvor nach der Gelb-Roten Karte gegen Joel Felix (90.+2) die komplette Verlängerung in Unterzahl agiert. In der regulären Spielzeit hatten Elias Rahn (12.) und Fabian Eisele nach einem Handspiel von Felix per Elfmeter (55.) für den Drittliga-Aufsteiger sowie Stefano Russo (40.) und Joel Grodowski (42.) für die Arminia getroffen.
