Einen Vorgeschmack auf einen tiefen Run in den Playoffs erlebte Sturm in der abgelaufenen Saison, in der die Bruins unter seiner Leitung ihre Punkteausbeute von 76 auf 100 Punkte steigerten. Die Qualifikation für die K.-o.-Phase gelang, wo jedoch in der ersten Runde Schluss war. Mit Sturm, der als Profi zwischen 2005 und 2010 selbst in Boston aktiv war, kehrte neben dem Erfolg auch eine Identität zurück.
"Wenn die Bruins in der Stadt sind, dann wird hart gespielt", erklärte Sturm seine Philosophie der "alten Schule", die er mit ehrlichen Gesprächen mit seinen Spielern paart. "Aber trotzdem will ich immer noch das Harte beibehalten."
Deutschland-Besuch für Sturm "absoluter Traum"
Mit den Nationalspielern Lukas Reichel und John-Jason Peterka hat Sturm in der am Dienstag startenden Saison gleich zwei deutsche Akteure im Kader. Ob der Headcoach die deutsche Achse auf den Weg gebracht habe? "Letztendlich waren es die Bruins, die schon vor meiner Zeit immer wieder auf Lukas und speziell auf JJ geschaut haben", stellte Sturm heraus.
Mit dem deutschen Einfluss bei den Bruins ist damit aber noch nicht Schluss. In der neuen Spielzeit macht Boston auch zweimal Station im SAP Garden in München, nur rund 100 km von Sturms Geburtsort Dingolfing entfernt. "Es ist ein absoluter Traum", freute sich Sturm bereits.
