Zum Hauptinhalt springen

Nächster Sieg für Hertha BSC – KSC geht in Magdeburg unter

Magdeburg hatte alles im Griff
Magdeburg hatte alles im GriffČTK / imago sportfotodienst / Franziska Gora

Hertha BSC hat mit einem späten Heimsieg über Arminia Bielefeld die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga abgesichert. Viel Spaß hatte der 1. FC Magdeburg mit dem Karlsruher SC. Der 1. FC Heidenheim und Energie Cottbus einigten sich auf ein Unentschieden.

Hertha vs. Bielefeld 1:0 (0:0)

Hertha BSC hat die Tabellenführung in der 2. Bundesliga gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl besiegte Arminia Bielefeld durch einen von Josip Brekalo verwandelten Handelfmeter in der Nachspielzeit (90.+3) mit 1:0. Für die weiterhin ungeschlagenen Berliner war es der achte Erfolg im neunten Spiel.

Die Gastgeber begannen druckvoll. Sebastian Grönning scheiterte bei der ersten Chance aber an Torhüter Jonas Kersken (2.).

Bei der zweiten Möglichkeit der Hertha hatte Grönning Kersken bereits überwunden, doch Maximilian Großer klärte kurz vor der Linie (16.).

Der Tabellenführer blieb auch in der Folge spielbestimmend, Oluwaseun Adewumi fand aber ebenfalls in Kersken seinen Meister (39.).

Stats Hertha vs. Bielefeld
Stats Hertha vs. BielefeldFlashscore

Die Berliner drängten auch nach dem Seitenwechsel auf die Führung, Mads Pedersen verzog allerdings in aussichtsreicher Position (52.). Kevin Sessa schlenzte einen Freistoß zudem an die Latte (65.). Bielefeld tat sich offensiv äußerst schwer, Großer sorgte mit seinem Kopfball für etwas Gefahr (60.).

Als es nach einer Nullnummer aussah, spielte Großer den Ball mit dem Arm. Brekalo verwandelte den Elfmeter mit etwas Glück.

Zum Match-Center: Hertha BSC vs. Arminia Bielefeld

Magdeburg vs. Karlsruhe 6:1 (1:0)

Der 1. FC Magdeburg hat vor dem Pokal-Kracher beim FC Bayern viel Selbstvertrauen gesammelt und sich näher an die Aufstiegsplätze geschoben.

Tabelle 2. Liga nach der Samstagskonferenz
Tabelle 2. Liga nach der SamstagskonferenzFlashscore

Das Team von Trainer Petrik Sander feierte mit einem 6:1 gegen den Karlsruher SC den vierten Heimsieg in Folge. Der KSC – der erst in der vergangenen Woche nach sechs Spielen ohne Sieg einen Befreiungsschlag gelandet hatte – fällt in der Tabelle vorerst auf Rang 15 zurück.

In einer aufgeladenen Partie traf Mateusz Zukowski per Foulelfmeter (39). Nach dem Wechsel erhöhte der nervenstarke Pole mit einem weiteren Strafstoß (51.). Anselmo Garcia MacNulty (54.), Emmanuel Iyoha (59.) und Roko Simic (66.) machten im Anschluss alles klar. Der Ehrentreffer gelang Deniz Ofli (82.), Leon Mergner (90.+3) machte das halbe Dutzend für Magdeburg voll.

Stats Magdeburg vs. KSC
Stats Magdeburg vs. KSCFlashscore

Die Gäste erwischten den besseren Start und verpassten die frühe Führung aufgrund einer Abseitsposition von Torschütze Noel Eichinger (8.). Wenig später ereilte Zukowski dasselbe Schicksal auf der Gegenseite (18.). Danach wurde der FCM aktiver und bestimmte auch in der zweiten Halbzeit das Spiel.

Sander setzte in seiner Aufstellung unter anderem auf den von Bayern geliehenen Felipe Chavez. In der 2. Runde des DFB-Pokals am Mittwoch (20:45 Uhr/ARD und Sky) könnte der 19-Jährige gegen die Münchner auf dem Platz stehen. Karlsruhe gastiert bereits am Dienstag (20:45 Uhr/Sky) bei Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.

Match-Center: 1. FC Magdeburg vs. Karlsruher SC

Heidenheim vs. Cottbus 1:1 (0:1)

Der 1. FC Heidenheim bleibt weiter hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Gegen Aufsteiger Energie Cottbus kam der Erstliga-Absteiger nach Rückstand zwar noch zu einem 1:1. 

Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt betrieb jedoch reichlich Chancenwucher und ist entsprechend nun vier Partien in Serie sieglos.

Mit 15 Punkten nach neun Spieltagen hält Heidenheim jedoch weiterhin Anschluss an die Aufstiegsränge. Oualid Mhamdi (49.) sicherte dem Schmidt-Team den Punktgewinn, Lucas Copado (40.) traf für Cottbus. Energie (zehn Punkte) wartet ebenfalls seit vier Spielen auf einen Erfolg und muss sich in der Tabelle zunächst nach unten orientieren.

Stats Heidenheim vs. Cottbus
Stats Heidenheim vs. CottbusFlashscore

Auf der Ostalb legten die verletzungsgeplagten Gäste mit Schwung los. Direkt nach dem Anstoß prüfte Copado (1.) Heidenheims Torwart Thomas Dähne aus der Ferne. Beide Teams gingen zu Beginn mit viel Intensität zu Werke, doch Energie war gefährlicher. Dähne rettete gegen Tolcay Cigerci (9.) erneut in höchster Not.

Die Gastgeber kamen nun stärker auf. Energie-Keeper Marcel Lotka (19.) parierte eine Heidenheimer Doppelchance, Patrick Mainka (20.) köpfte Sekunden später knapp daneben. Ein Treffer von Budu Zivzivadze (30.) wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Mitten in dieser guten Phase der Schwaben traf Cottbus, als Copado Dähne per Heber keine Chance ließ.

Nach der Pause dominierte dann vornehmlich Heidenheim. Nach einer Ecke fälschte Tim Campulka einen Schuss von Mhamdi von der Strafraumkante unhaltbar ins Tor ab. Die Heidenheimer erspielten sich nun eine Vielzahl von Chancen - sie vergaben jedoch eine nach der anderen kläglich.

Match-Center: 1. FC Heidenheim vs. Energie Cottbus

Flashscore bei Google bevorzugenSo siehst du unsere News öfter
HinzufügenBei Google hinzufügen