Doch nach dem 4:1 (2:0) gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig und dem damit verbundenen Sprung auf Tabellenplatz vier hat die Werkself ihr Schicksal wieder in der eigenen Hand – ebenso wie die noch besser positionierten Leipziger.
"Es ist ein enges Rennen, das war es über das ganze Jahr", sagte Trainer Ole Werner, nachdem sein Team im Rheinland den ersten Matchball zur Rückkehr in die Königsklasse vergeben hatte.
Als Dritter und mit 62 Punkten sind die Sachsen zwei Spieltage vor Schluss aber weiter in der klar besten Position, Leverkusen rangiert nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim (alle 58). Und am kommenden Wochenende muss Bayer zum direkten Duell nach Stuttgart.

Bayer bleibt kampfbereit – RB bleibt optimistisch
"Es hat sich nichts geändert heute. Wir haben einen Sieg – aber brauchen zwei weitere", stellte Bayers Sportchef Simon Rolfes klar: "Wir haben nichts erreicht. Das war ein Schritt. Einer von dreien." In die gleiche Kerbe schlug auch Hjulmand: "Wir haben alles in der eigenen Hand. Das versuchen wir natürlich zu nutzen. Es war eines von drei Spielen."

RB Leipzig hingegen braucht nur noch einen Sieg, um nach einem Jahr Abstinenz sicher wieder in der Königsklasse dabei zu sein. "Es ist alles für uns drin, weil wir uns einfach eine gute Ausgangssituation erarbeitet haben", sagte Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer.
