Alles oder Nichts für die Wölfinnen
Das Meister-Playoff der ADMIRAL Frauen Bundesliga startet am Freitagabend mit dem Heimspiel den SKN St. Pölten gegen den SK Sturm Graz.
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Nachdem sich die Wölfinnen mit der Wiener Austria am vergangenen Wochenende die Punkte geteilt haben, gilt für das Heimspiel gegen Sturm Graz „verlieren verboten“, denn fünf Runden vor Saisonschluss liegen die amtierenden Meisterinnen nach wie vor sechs Punkte hinter Platz eins. Sturm ist nach dem letzten Sieg in Salzburg auf Europa Cup-Kurs. Die beiden Duelle im Grunddurchgang konnte St. Pölten für sich entscheiden (2:1, 2:0).
Laurent Fassotte, Cheftrainer SKN St. Pölten: „Für uns ist es ein gefährliches Spiel, weil wir die erhofften drei Punkte gegen die Austria am vergangenen Spieltag nicht holen konnten. Sturm hat mit dem Sieg in Salzburg einen großen Schritt getan, sie können befreiter aufspielen gegen uns, was es so gefährlich für uns macht. Für uns gilt es, von Match zu Match zu schauen und unsere Spiele zu gewinnen. Wir werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen und den Druck auf die Austria aufrechtzuhalten.“

Cup-Generalprobe in Salzburg
Tabellenführer FK Austria Wien ist am Sonntag beim RB Salzburg zu Gast. Im ersten Duell der Saison gab es noch einen klaren 6:0-Erfolg für die Veilchen, beim Rückspiel Mitte März einen knappen 1:0-Sieg für die Elf von Stefan Kenesei.
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Mit einem Auswärtssieg könnte die Austria weitere wichtige Punkte im Rennen um den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte sammeln. Beide Teams stehen sich zudem am 14. Mai im 50. Finale des ÖFB Frauen Cup am Sport-Club Platz in Wien gegenüber.
Stefan Kenesei, Cheftrainer FK Austria Wien: „Wir haben beim letzten Gastspiel in Salzburg gesehen, wie schwierig es dort ist zu spielen. Salzburg macht es heuer sehr gut und ist ein Gegner, der die oberen Teams allesamt fordern kann. Sie versuchen ihre Intensität und Art zu spielen unabhängig vom Gegner auf den Platz zu bekommen, trotzdem konnten wir im Grunddurchgang zwei Mal gewinnen. Das ist auch das klare Ziel für Sonntag. Wir wollen leistungshungrig bleiben und freuen uns auf ein spannendes Spiel.“
Duell um die Tabellenspitze im Ländle
In der Qualifikationsgruppe eröffnet der SCR Altach am Sonntag zuhause gegen den First Vienna FC 1894 den 20. Spieltag. Die Vorarlbergerinnen (29.) führen die Qualifikationsgruppe derzeit noch mit einem Punkt Vorsprung auf die Vienna (28.) an. Bei einem Erfolg der Wienerinnen könnte es somit einen Wechsel an der Tabellenspitze des unteren Playoffs geben. Die Vienna ist heuer gegen Altach noch ungeschlagen in der Liga (2:2, 2:0).
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Bernhard Summer, Cheftrainer SCR Altach: „Die Vienna spielt ein beeindruckendes Frühjahr und ist extrem gut in Form. Es wird für uns ein schwieriges Spiel, bei dem wir unserem Weg treu bleiben wollen und wieder jungen Spielerinnen die Chance geben, Einsatzminuten zu sammeln. Die Vienna ist definitiv ein Gradmesser für uns im unteren Playoff. Wir wollen die Punkte in Altach behalten, das wird allerdings sehr schwer.“

Linzer Derby mit frischem Wind an der Seitenlinie
Den Abschluss der 20. Runde macht am Sonntag das Linzer Derby zwischen dem FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen und dem LASK im Hofmann Personal Stadion.
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Beide Teams konnten heuer im Grunddurchgang ein Derby für sich entscheiden. Auf den 1:0-Heimsieg der LASK-Frauen im Herbst folgte im Dezember ein 3:0-Sieg der Blau-Weißen. In der Tabelle liegt der LASK derzeit elf Zähler vor den Stadtrivalinnen, die am Dienstag mit Jasmin Pistotnik eine neue Trainerin sowie mit Liam Christandl einen neuen Co-Trainer präsentierten.
Orhan Karacam, Co-Trainer FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen: „Wir werden uns mit dem neuen Trainerteam intensiv auf das Derby vorbereiten und wollen als geschlossene Einheit auftreten. In einem Derby zählen Einsatz, Disziplin und Leidenschaft, genau das wollen wir auf den Platz bringen.“
Das Duell zwischen der SPG Südburgenland/TSV Hartberg und dem USV Neulengbach wurde abgesagt.
