Jürgen Klopp möchte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder an die Weltspitze führen. Mit welchen Spielern das gelingen soll? Darauf gibt seine zweite Nominierung als Bundestrainer für die Nations-League-Spiele in Serbien und gegen den Erzrivalen Niederlande am Donnerstag weitere Aufschlüsse.
Einen XXL-Kader wird es nicht erneut geben, zahlreiche Veränderungen sind also vorprogrammiert. Doch die spannendste Frage betrifft Niclas Füllkrug. Kerht er nach über einem Jahr Pause wieder in die DFB-Auswahl zurück.
"Gute Leistungen in der Bundesliga helfen", stellte DFB-Sportdirektor Rudi Völler zuletzt über eine mögliche Berufung des Torjägers von Werder Bremen.
Und die zeigt der 33-Jährige Woche für Woche. Neun Tore in acht Ligaspielen, dazu ein Doppelpack im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund: "Lücke" blüht nach seiner Rückkehr an die Weser förmlich auf.

Gegenwart vs. Zukunft
Dementsprechend wäre eine Nominierung für die Partien am 13. November in Belgrad und drei Tage später in Berlin eigentlich Pflicht.
Doch Klopp hat nicht nur die Gegenwart im Blick – er denkt auch an die Zukunft. "Er ist 33. Das ist nicht meine Schuld", sagte er zuletzt über Füllkrug.

Doch man hat auch kurzfristige sportliche Ziele . Zwei Siege sind das erklärte Ziel, das DFB-Team will doch noch ins Viertelfinale der UEFA Nations League stürmen.
Dabei könnte Füllkrug eine große Hilfe sein. Das sieht auch Lothar Matthäus. "Ich bin nicht der Meinung, dass wir nur noch auf junge Spieler setzen müssen. Wir sollten auf Spieler setzen, die sich mit starken Leistungen auf dem Platz empfehlen, egal, welches Alter sie haben", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne auf skysport.de.
