RALF KETTEMANN
Seine aktive Karriere als Spieler beendete Ralf Kettemann bereits im Alter von 24 Jahren. Danach begann er als Spielertrainer in der Bezirksliga zu arbeiten.
Über die Nachwuchsabteilungen von Hoffenheim und Karlsruhe schaffte er im vergangenen Sommer schließlich den Sprung zum SC Paderborn. Bereits in seiner ersten Saison im Profibereich sollte Kettemann alle Erwartungen übertreffen. Sensationell setzte sich sein Team in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durch.

Kettemann gilt als moderner Trainer, der sich hinter seine Mannschaft stellt. Sein Händchen für die Weiterentwicklung von jungen Talenten passt perfekt zum Weg der Paderborner. Mit gerade einmal 39 Jahren ist seine Entwicklung noch lange nicht zu Ende. In der Bundesliga können er und seine Mannschaft nur positiv überraschen.
VINCENT WAGNER
2017/18 sammelte der ehemalige Regionalliga-Verteidiger seine ersten Erfahrungen im Profibereich. Kurzzeitig stieg er zum Co-Trainer beim VfL Bochum auf. Danach arbeitete er drei Jahre lang für den MSV Duisburg. Über RW Essen schaffte er den Sprung in die renommierte Akademie der TSG Hoffenheim.
Dort feilte Wagner an seiner persönlichen Spielidee. Sein mutiger Ansatz und sein Wille, nicht voreilig in die Rolle de Außenseiters zu schlüpfen, sondern seine Spieler darin zu bestärken, spielerische Lösungen zu suchen – sollten sich bezahlt machen.

Bei der SV Elversberg setzte er denn von seinem Vorgänger Horst Steffen eingeschlagenen Weg nahtlos fort. So waren die Saarländer noch vor Saisonbeginn von manchen Experten als Absteiger in Betracht gezogen worden. Denn neben dem Coach waren der SVE auch wichtige Leihspieler abhanden gekommen. Wagners Ehrgeiz ließ sich davon nicht aufhalten.
MIRON MUSLIC
Als der in Tirol geborene Austro-Bosnier im vergangenen Sommer zum neuen Cheftrainer bei Schalke 04 bestellt wurde, herrschte bei den Fans noch einige Skepsis. Doch die hat Miron Muslic dank seiner energetischen Art rasch zerschlagen.
Der 43-Jährige hat den Erfolgshunger zurück nach Gelsenkirchen gebracht und seine Mannschaft souverän zum Aufstieg geführt.

Muslic ist aber nicht nur ein reiner Motivator, sondern verfügt auch über ein hohes taktisches Wissen. Bereits während seiner Stationen bei Cercle Brügge in Belgien und beim englischen Zweitligisten Plymouth war es ihm gelungen, das Leistungsmaximum aus seinen Mannschaften rauszukitzeln.
Muslic liebt das Pressing, hat sich aber in der Vergangenheit auch als Pragmatiker erwiesen, der dazu in der Lage ist, ein defensiv stabiles Team zu formen. Das wird in der Bundesliga unbedingt nötig sein.
DANIEL THIOUNE
Fast vier Jahre lang war Daniel Thioune Cheftrainer bei Fortuna Düsseldorf. Dort formte er aus seiner Mannschaft einen Aufstiegskandidaten in der 2. Bundesliga. Doch nach einer Pechsträhne zu Beginn der Vorsaison war für ihn dort Schluss.
Werder Bremen ließ sich die Chance nicht entgehen und verpflichtete Thioune als Nachfolger für den entlassenen Horst Steffen.

Thioune sollte Bremen stabilisieren, doch der 52-Jährige hatte in der Hansestadt einige Anlaufschwierigkeiten. Mangelnde Chancenverwertungen und individuelle Patzer konnten ihm aber nur schwer angekreidet werden, weshalb er seine Arbeit bei Werder vorerst fortsetzen darf.
Thioune ist dafür bekannt, am liebsten einen gepflegten Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Dafür müssen aber zahlreiche Automatismen greifen – und um diese einzustudieren, benötigt es eben Zeit und Geduld.
RENÉ WAGNER
Während der Saisonvorbereitung mit den Kölnern hat Wagner mit einem Statement aufhorchen lassen. Auch in fünf Jahren wolle der 38-Jährige noch Cheftrainer beim FC sein.
Eine mutige Aussage, denn ursprünglich war er nach der Trennung von Lukas Kwasniok lediglich interimistisch zum neuen Coach bei den Domstädtern befördert worden. Nach einem Leistungseinbruch zum Saisonende hin stand seine Anstellung für die neue Saison lange auf der Kippe.

Wagner gilt als Realist und Pragmatiker. Anstelle von lauten Parolen oder großen Versprechungen setzt er auf harte Arbeit auf dem Trainingsplatz. Er pflegt einen direkten, ehrlichen Umgang mit der Mannschaft. Seine Spieler schätzen seine verlässliche und unaufgeregte Art.
MERLIN POLZIN
Bereits im Alter von 34 Jahren übernahm Merlin Polzin die Rolle als Cheftrainer beim HSV. Zuvor hatte er unter anderem als Assistent von Steffen Baumgart gearbeitet, auch im Betreuerstab des nunmehrigen Bremen-Trainers Daniel Thioune hatte er sich einst befunden.
Polzin bekam von der Vereinsführung einen großen Vertrauensvorschuss – hat diesen aber vollends zurückbezahlt. So ermöglichte er den Hamburgern nach sieben Jahren die Rückkehr ins deutsche Oberhaus. Seine Premierensaison in der Bundesliga hat er mit Bravour bewältigt, der Klassenerhalt war nie ernsthaft gefährdet.

Polzin lässt am liebsten einen gepflegten Offensivfußball spielen, der sich durch flexible Positionswechsel auszeichnet. Lange Bälle sind unter seiner Führung nicht das Mittel der Wahl.
EUGEN POLANSKI
Dass Eugen Polanski auch in der neuen Saison an der Seitenlinie von Borussia Mönchengladbach steht, ist keineswegs selbstverständlich. Der 40-Jährige konnte die Schwächen der Fohlenelf nicht ausmerzen und hatte phasenweise einen schlechteren Punkteschnitt als sein Vorgänger Gerardo Seoane.

Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte zuvor ausgezeichnete Arbeit bei der U23 geleistet. Zudem stand er auch während seiner aktiven Karriere für die Gladbacher auf dem Rasen, weshalb ihm ein gewisser Vertrauensvorschuss gewährt wurde.
Nun hat Polanski seine erste volle Saisonvorbereitung mit der Borussia absolviert. Der Druck steigt in seiner zweiten Spielzeit als Bundesliga-Trainer.
MAURO LUSTRINELLI
In der Vorsaison ist Mauro Lustrinelli mit dem FC Thun ein echtes Wunder gelungen, er führte den Aufsteiger sensationell zur Schweizer Meisterschaft. Dass er danach nicht mehr zu halten war – ist die logische Konsequenz.
Union Berlin verhalf Lustrinelli zum Sprung in die deutsche Bundesliga. An der Alten Försterei folgt er auf Steffen Baumgart beziehungsweise Interimstrainer Marie-Louise Eta.

Lustrinelli ist Verfechter einer klaren Spielidee. Ihm ist eine intakte Mannschaft, die dynamischen Fußball spielt und ihre eigenen Abläufe kennt, im Zweifelsfall wichtiger als die perfekte Vorbereitung auf den kommenden Gegner.
Als ehemaliger Schweizer Nationalspieler (12 Länderspiele) verfügt der 50-Jährige zudem über die nötige Erfahrung, um auch die Kabine stets im Griff zu haben.
URS FISCHER
Seit Dezember 2005 ist Urs Fischer zurück in der Bundesliga. Der für seine nüchterene Art berühmte Schweizer hat den 1. FSV Mainz 05 in einer schwierigen Phase übernommen und den Verein dank klarer Kommunikation und akribischer Arbeit ohne Probleme zum erhofften Klassenerhalt geführt.
In Mainz setzt der 60-Jährige auf ähnliche Prinzipien wie schon während seiner erfolgreichen Zeit bei Union Berlin. Der Weg zum gegnerischen Gehäuse soll möglichst schnell überbrückt werden. Da wie dort setzt er auf eine Dreierkette, die bei Bedarf auch zur Fünferkette wird.

Auch das Erfolgsrezept, mit zwei Mittelstürmern spielen zu lassen, die beide auf unterschiedliche Weise für Kontersituationen perfekt geeignet sind, hat er nach Mainz mitgenommen. Je ein großgewachsener und ein schneller Angreifer können in Umschaltsituationen jede Mannschaft vor Probleme stellen.
MANUEL BAUM
Eigentlich hätte Manuel Baum den FC Augsburg nur bis zum Ende der Vorsaison betreuen sollen. Danach wollte er wieder in seine Rolle als Entwicklungs-Direktor schlüpfen.
Doch der 46-Jährige hat seine Rolle als Nachfolger von Sandro Wagner so ausgezeichnet erfüllt, dass ihm keine andere Wahl blieb, als das Angebot der Vereinsführung zu übernehmen, den FCA auch in der Saison 2026/27 zu betreuen.

In 22 Spielen sammelte er durchschnittlich 1,5 Punkte pro Spiel. Das hätte beinahe zur Qualifikation fürs europäische Geschäft genügt. Aus taktischer Sicht gilt Baum als Pragmatiker, der verschiedene Spielideen verinnerlicht hat. Seine Teams zeichnen sich in der Regel durch hohe Disziplin und viel Flexibilität aus.
ADI HÜTTER
Immer noch genießt Adi Hütter in Frankfurt ein hohes Ansehen. 2019 führte er die SGE sensationell ins Halbfinale der Europa League – womit der Grundstein für viele spätere Erfolge gelegt worden war.
Die Dankbarkeit ist noch immer groß – obwohl Hütter später eine Ausstiegsklausel nutzte, um bei Borussia Mönchengladbach anzuheuern. Das sollte sich als Missverständnis erweisen, doch über AS Monaco fand er schließlich wieder seinen Weg zurück nach Hessen.

Hütter ist ein humorvoller Mensch, der seinen Schützlingen aber keine Disziplinlosigkeiten erlaubt. Hält man sich an die Regeln, ist der 56-Jährige aber dazu bereit, seine Spieler auch vor der Presse in Schutz zu nehmen. Auch deshalb genießt er gerade bei jungen Talenten ein hohes Ansehen.
Aus taktischer Sicht ist er von der Red-Bull-Schule geprägt. Pressing und Leidenschaft genießen beim Österreicher einen hohen Stellenwert.
JULIAN SCHUSTER
Julian Schuster und der SC Freiburg – das passt fast so gut zusammen wie Christian Streich und der SC Freiburg. Wenn nicht sogar ein bisschen besser.
Als sich Streich nach zwölfeinhalb Jahren als Cheftrainer der Breisgauer in Richtung Ruhestand verabschiedete, hatte die Vereinsführung bereits den passenden Nachfolger parat. Streichs ehemaliger Schützling Julian Schuster sollte das schwierige Erbe antreten. Nach zwei gemeinsamen Jahren fällt die Zwischenbilanz äußerst positiv aus.

Trotz einer kräfteraubenden europäischen Saison, die mit dem Einzug ins Finale der Europa League enden sollte, gelang es dem 41-Jährigen, sein Team in der Bundesliga konstant in der oberen Tabellenhälfte zu halten.
Schuster steht für ähnliche Qualitäten wie sein Vorgänger, wirkt im Umgang mit der Presse jedoch etwas ruhiger und ausgeglichener. Der Sport-Club hat unter Schusters Führung zudem seine Stärke bei Standardsituationen weiter verbessert.
CARLES MARTÍNEZ
Unter Kasper Hjulmand hat sich Bayer 04 zwar weitestgehend stabilisiert, doch fehlte es der Vereinsführung unter dem Dänen an einer klaren Spielidee.
Carles Martínez soll hierbei Abhilfe verschaffen. Der in Barcelona geborene Trainer leistete zuvor ausgezeichnete Arbeit beim französischen Erstligisten FC Toulouse.

Seine ersten Erfahrungen als Coach sammelte er aber in seiner Heimat. Über den Lokalrivalen Espanyol führte ihn sein Weg auch in Barças berühmmte Jugendabteilung La Masia. Der 42-jährige Spanier setzt auf Ballbesitzfußball und ist Verfechter der in Leverkusen seit Jahren gern genutzten Dreierkette.
CHRISTIAN ILZER
Christian Ilzer ist eine durchaus schillernde Figur. Als er vor im Herbst 2024 zum neuen Cheftrainer der TSG Hoffenheim bestellt worden war, versuchte er einer verunsicherten Mannschaft möglichst rasch frisches Leben einzuhauchen.
Dafür nutzte er beizeiten auch fragwürdige Methoden. So berichtete ein bekanntes Medium etwa davon, dass er für einen Kabinenansprache ein Dildo als Symbol für Manneskraft verwendet haben soll. Derartige Kuriositäten brachten ihn zunächst in Verruf, doch mit der starken Vorsaison hat der 48-jährige Steirer sämtliche Zweifler verstummen lassen.

In der ersten gemeinsamen Vorbereitung war es Ilzer, den Sinsheimern seine taktischen Ideen zu vermitteln. Ilzer liebt das schnelle, vertikale Spiel nach vorne. Zudem verlangt er von seinen Mannschaften eine hohe Laufbereitschaft. Ballbesitz ist in den Augen des Österreichers hingegen eine überschätzte Statistik.
Bevor Ilzer der Sprung nach Deutschland gelungen wara, hatte er Sturm Graz überraschenderweise zum nationalen Double geführt – schon damals an seiner Seite war der jetzige TSG-Sportdirektor Andreas Schicker. Mit Hoffenheim hat sich der Trainer hohe Ziele gesetzt, in einigen Jahren möchte er auch um die Meisterschaft mitspielen.
SEBASTIAN HOENESS
Nach einer wenig erfolgreichen Spielerkarriere entschied sich Sebastian Hoeneß frühzeitig dazu, eine Trainertätigkeit anzustreben. Bereits mit 29 Jahren übernahm er seine erste Rolle als Cheftrainer der U19 in Zehlendorf. Über Leipzigs Akademie und die Bayern-Amateuere sollte ihm 2020 schließlich der Sprung zur TSG Hoffenheim und damit in die Bundesliga gelingen.
Hoeneß hilt sich zweieinhalb Jahre im Kraichgau und brachte phasenweise viel Ruhe in den Verein. Nach der Trennung sollte sich bald eine neue Aufgabe auftun, beim VfB Stuttgart beerbte er den glücklosen Bruno Labbadia.

In seinen ersten Monaten im Schwabenland hatte Hoeneß nur eine Aufgabe: Den Klassenerhalt zu fixieren. Eine Aufgabe, die er mit Bravour meisterte. Dennoch rechte niemand damit, dass der VfB nur wenige Monate später zu den besten Mannschaften der Bundesliga gehören sollte.
Hoeneß gelang es, eine talentierte Truppe mit einer klaren Spielidee zu infizieren. Der 44-Jährige liebt das gepflegte Positionsspiel und erwatet von seinen Schützlingen auf dem Spielfeld höchste Konzentration. Er besitzt einen riesigen Anteil an der starken Stuttgarter Entwicklung und der erneuten Teilnahme an der Champions League.
MARTÍN DEMICHELIS
Obwohl Leipzig die gesetzten Ziel erfüllt hat, musste Ole Werner sich nach nur einem Jahr aus der Messestadt verabschieden. Der Grund: Mit Martín Demichelis war eines der vielversprechendsten Trainer-Talente auf dem Markt verfügbar.
Der Argentinier wechselte für eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro nach Leipzig. Zuvor hatte er ohne Erfolg versucht, RCD Mallorca zum Klassenerhalt in Spaniens LaLiga zu führen.

Demichelis hat als Trainer bereits einiges erlebt. Seine ersten Schritte machte er in der Nachwuchsabteilung vom FC Bayern. Als bei ihm 2023 aber der argentinische Traditionsverein River Platze anklopfte, ließ er die Säbener Straße hinter sich. Über den mexikanischen Erstligisten Monterrey und Mallorca fand er schließlich seinen Weg zurück nach Deutschland.
Der ehemalige Innenverteidiger – der zu seiner aktiven Zeit unter anderem von Ottmar Hitzfeld, Louis van Gaal und Pep Guardiola geprägte wurde – gilt als extrem akribischer Arbeiter. Auf dem Trainingsplatz tritt er gerne auch mal selbst gegen den Ball, was ihm bei seinen größtenteils jungen Spielern naturgemäß viel Respekt verschafft.
NIKO KOVAC
Als Niko Kovac im Februar 2025 zum neuen Trainer bei Borussia Dortmund bestellt wurde, herrschte im schwarz-gelben Anhanag nicht wenig Skepsis. Denn unter Jürgen Klopp hatten die Fans im Revierklub eine dynamische Spielweise zu schätzen gelernt.
Der Ansatz von Kovac ist anders. Zunächst möchte der ehemalige Verteidiger die eigene Abwehr stabilisieren. Arbeitet der Defensivverbund zu seiner Zufriedenheit, werden jedoch auch den Offensivspielern mehr Freiheiten gewährt.

Die Erfolge geben dem 54-Jährigen durchaus recht. Nach einigen turbulenten Jahren führte er den BVB in der Vorsaison völlig ungefährdet zur Vizemeisterschaft. Seine Aufgabe in der kommenden Saison wird es sein, den Abstand zu den Bayern zu verringern.
Dabei wird Kovac einige Kompromisse eingehen müssen. Arrivierte Spieler wie Julian Brandt oder Niklas Süle haben den Verein verlassen. Unter Sportdirektor Nils-Ole Book rückt die Talenteförderung in Dortmund wieder stärker in den Fokus. Nicht unbedingt die primäre Stärke von Kovac.
VINCENT KOMPANY
Während seiner aktiven Karriere feierte Vincent Kompany seine größten Erfolg im Trikot von Manchester City. Viermal gewann er mit den Skyblues die Premier League. Dabei führte der Belgier sein Team als Kapitän und aggresiver Leader an.
Dieselbe Mentalität verlangt er als Trainer auch von seinen Profis. Kompany kann auf dem Trainingsgelände auch mal laut werden, wenn die Spieler seine Anweisungen nicht kompromisslos befolgen. Dennoch schätzen ihn diese für seine klare Kommunikation.

Auch auf Pressekonferenzen macht sich sein hohe Intelligenz bemerkbar. Der 40-Jährige füttert die Spekulationen vieler Medien grundsätzlich nicht. Er hat ein Talent dafür, hartnäckiges Nachfragen konsequent in die Leere laufen zu lassen – und dennoch ist er beizeiten auch für deutliche Ansagen zu haben. Geht es etwa um rassistische Vorfälle, kennt Kompany keine Ausreden.
Aus taktischer Sicht hat ihn vor allem die Zusammenarbeit mit Pep Guardiola geprägt. Ähnlich wie der Katalane in seiner frühen Zeit beim FC Barcelona setzt der Bayern-Trainer in München auf eine dominante Spielweise. Pure Dominanz und kluge Laufwege zeichnen das Spiel des deutschen Rekordmeisters unter seiner Führung aus.
