Erst am Mittwochabend stellte Alvarez seine Klasse gegen Arsenal unter Beweis, als er beim 1:1-Unentschieden im Champions-League-Halbfinale eiskalt per Elfmeter traf. Wenn er nächste Woche zum Rückspiel antritt, verfolgt er ein doppeltes Ziel: Er will die Londoner aus dem Wettbewerb werfen – wohlwissend, dass das Emirates Stadium schon bald seine neue fußballerische Heimat sein könnte.
Die Spekulationen um einen Abschied halten sich hartnäckig, seit Alvarez bereits im letzten Jahr erste Abwanderungsgedanken hegte. Während Medienberichte Barcelona als sein bevorzugtes Ziel nennen und der Klub bereits in engem Kontakt mit seinem Management steht, könnten die bekannten finanziellen Hürden der Katalanen zum Stolperstein werden.
Arteta als Fürsprecher von Alvarez
Dies spielt Arsenal und PSG in die Karten. Für den 26-Jährigen ist ein Wechsel ins Ausland absolut denkbar, wobei eine Rückkehr in die Premier League unter den richtigen Bedingungen eine reizvolle Option darstellt.
Mikel Arteta gilt als großer Bewunderer von Alvarez und verfügt über das nötige Budget für Sommer-Transfers. Damit der Deal zustande kommt, müsste Arsenal dem Ex-City-Star jedoch eine klare Perspektive bieten – eine Herausforderung angesichts der starken Form von Viktor Gyökeres im Sturmzentrum.
Die Fakten zur Ablöse: Atletico Madrid verlangt offiziell über 100 Millionen Euro. Experten erwarten, dass der Preis in Gesprächen noch gedrückt werden kann. Da Atletico einen Verkauf an den direkten Konkurrenten Barcelona unbedingt vermeiden möchte, wächst in London der Optimismus, den Zuschlag zu erhalten.
Ein Transfer zu Arsenal scheint derzeit realistischer denn je, sollte Barcelona finanziell nicht nachbessern können.

