Duhr nennt fünf Gründe, warum das deutsche Team seinen Heimvorteil optimal nutzen wird, um den Dänen den nächsten Titel vorzuenthalten:
1) Juri Knorr, Renars Uscins, Marko Grgic, David Späth und ihre Teamkollegen gelten längst nicht mehr nur als vielversprechende Nachwuchstalente. Sie sind zu internationalen Spitzenspielern gereift, die auch unter großem Druck in entscheidenden Partien kühlen Kopf bewahren.
2) Sowohl bei den Olympischen Spielen 2024 als auch bei der Europameisterschaft 2026 erreichte die Mannschaft das Finale – musste sich jedoch jeweils den Dänen geschlagen geben. Duhr betont: "Die Dänen bleiben natürlich der Maßstab. Aber Deutschland hat bewiesen, dass es in der absoluten Weltspitze angekommen ist."
3) Spätestens in der K.-o.-Phase braucht ein angehender Weltmeister einen Torhüter, der über sich hinauswächst. Deutschland ist mit dem Duo Andreas Wolff und David Späth gleich doppelt auf Top-Niveau besetzt.

4) Die Grundlagen für eine neue Welle der Handball-Begeisterung sind gelegt. Angetrieben von den leidenschaftlichen Fans in den heimischen Hallen bringt das deutsche Team alles mit, um einen mitreißenden Turnierrausch zu entfachen.
5) Der WM-Titel im eigenen Land wäre für Bundestrainer Alfred Gislason der emotionale Höhepunkt einer ohnehin außergewöhnlichen Trainerlaufbahn.
Ob Duhrs mutige Prophezeiung in Erfüllung geht, zeigt sich bei der Weltmeisterschaft vom 13. bis 31. Januar 2027 in Deutschland.
