Weil das Team des Spaniers Roberto Garcia Parrondo mit zwei Toren Unterschied gewann, geht das so wichtige direkte Duell mit den Polen an Melsungen. Das Hinspiel hatte Plock 25:24 gewonnen. Einen Spieltag vor Ende der Gruppenphase schob sich Melsungen an den Gästen vorbei auf Tabellenplatz zwei, der zur Hauptrunde berechtigt, und kann damit auf ein Weiterkommen hoffen.
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Auswärtsfahrt nach Mazedonien wird entscheiden
"Es wird hart. Aber ich liebe solche Spiele, in denen es um alles geht", hatte MT-Keeper Nebojsa Simic vor dem "Alles-oder-nichts-Spiel" gesagt. Vor 4364 Zuschauern, so vielen wie nie zuvor bei einem Melsunger Europapokalspiel, stabilisierte sich das Heimteam erst zum Ende des ersten Durchgangs. Die Polen waren allerdings bis zum Schluss kaum abzuschütteln.
Bei der MT übernahm vor allem der schnelle Erik Balenciaga Verantwortung. Wie Aaron Mensing kam er am Ende auf sechs Treffer, während ihr Keeper vor allem in der Schlussphase heiß lief. Elf Parade zeigte Simic.
Am letzten Spieltag reist die MT am 28. Oktober zu Vardar Skopje. In der Gruppe B könnte es dann zu einer kuriosen Konstellation kommen: Drei Teams könnten am Ende punktgleich sein. Dann entscheidet eine Mini-Tabelle aus den Spielen der drei Klubs untereinander.
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Magdeburg weiter souverän
Am Abend setzte sich erwartungsgemäß der deutsche Meister SC Magdeburg beim Tabellenletzten Kolstad Handball durch. Nach einem mühevollen ersten Durchgang gewann das Team von Bennet Wiegert mit 35:32 (15:15).
Bei den bereits für die Hauptrunde qualifizierten Gästen, die in Europa bisher kein Spiel verloren haben und ebenfalls als Gruppensieger feststehen, wurden etliche Leistungsträger geschont. Nationalspieler Philipp Weber erzielte starke elf Treffer und war damit bester Werfer.
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