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Langfristiger Vertrag: Luis de la Fuente bleibt Spaniens Nationaltrainer

Luis de la Fuente stemmt den WM-Pokal in die Höhe
Luis de la Fuente stemmt den WM-Pokal in die HöheEVRIM AYDIN / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Die spanische Fußball-Nationalmannschaft setzt langfristig auf Luis de la Fuente. Der Vorstand der Real Federacion Espanola de Futbol (RFEF) stimmte am Montag einstimmig für eine Verlängerung des Vertrags mit dem 65-Jährigen bis 2032. De la Fuentes bisherige Vereinbarung wäre nach der Europameisterschaft 2028 ausgelaufen.

Die Entscheidung folgt wenige Wochen nach Spaniens Triumph bei der Weltmeisterschaft 2026. Unter Luis de la Fuente gewann Spanien bereits die Nations League 2023 und die Europameisterschaft 2024, ehe im Juli dieses Jahres der zweite WM-Titel der spanischen Verbandsgeschichte folgte. 2025 erreichte Spanien zudem erneut das Endspiel der Nations League und unterlag dort Portugal erst im Elfmeterschießen.

RFEF-Präsident Rafael Louzán begründete die langfristige Zusammenarbeit mit dem Vertrauen in den Trainer und dessen Projekt. "Wir streben ein Projekt der Stabilität und des Vertrauens an. Es ist ein Vorschlag, der auf dem Vertrauen in Luis de la Fuente und das von ihm geführte sportliche Projekt basiert, für einen mehrjährigen Wettbewerbszyklus mit wichtigen Turnieren." Louzán bezeichnete de la Fuente zudem als den erfolgreichsten Trainer in der Geschichte der spanischen Nationalmannschaft.

Drei große Turniere bis 2032

Mit der Vertragsverlängerung ist de la Fuente für einen ungewöhnlich langen Zeitraum gebunden. Sein neuer Vertrag umfasst die Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland, die Weltmeisterschaft 2030 in Spanien, Portugal und Marokko sowie die EM 2032 in Italien und der Türkei.

Die WM 2030 wird dabei zu einem besonderen Heimturnier für Spanien. Neben den drei Hauptgastgebern finden anlässlich des 100-jährigen WM-Jubiläums drei Partien in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt. Spanien wird damit die Möglichkeit haben, seinen im Juli gewonnenen Weltmeistertitel auf heimischem Boden zu verteidigen.

Zunächst richtet sich der Blick allerdings auf die Nations League. Spanien startet im September und Oktober in die neue Ausgabe des Wettbewerbs. In der Gruppenphase warten England, Kroatien und Tschechien. Die ersten vier Begegnungen stehen bereits in dieser Länderspielperiode an.