Die IIHF schloss Russland nach dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 von sämtlichen Wettbewerben aus. Aus Sicherheitsgründen verlängerte der Verband diese Sperre im Januar dieses Jahres.
Russland legte daraufhin beim CAS Berufung ein, die Anhörung fand vor einer Woche statt. Die russische Auswahl darf damit bei der Eishockey-Weltmeisterschaft im kommenden Mai in Deutschland wieder an den Start gehen.
Heftige Kritik aus Deutschland
Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) reagierte mit heftiger Kritik auf die Wiederzulassung: "Unsere Position ist unverändert: Wir lehnen die Rückkehr russischer Nationalmannschaften zu internationalen Eishockeyturnieren ab", ließ sich der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz zitieren.
Diese Position habe man "sowohl gegenüber dem IIHF Council als auch in der Anhörung vor dem CAS klar und unmissverständlich vertreten".
Das Urteil verändere zudem die Ausgangslage für die WM 2027 in Deutschland "grundlegend. Eine Zulassung Russlands hat für uns als Gastgeber erhebliche sicherheitsrelevante, politische und wirtschaftliche Folgen. Wir werten das Urteil jetzt gemeinsam mit der IIHF aus und informieren über die nächsten Schritte", sagte Lutz.
