Florian Wellbrock – der sich im Sommer zwei Jahre nach seinem Olympia-Debakel in Paris zum dreifachen Europameister gekrönt hatte – war mit Oliver Klemet direkt aus dem Höhentrainingslager in Flagstaff/Arizona angereist.
Coach Berkhahn hatte keine hohen Erwartungen
Bundestrainer Bernd Berkhahn hatte die Erwartungen vor dem Weltcup-Auftakt deshalb heruntergeschraubt.
Der Wettkampf sei eher eine "Praxiserfahrung im Übergangsabschnitt", erklärte der Coach auf der DSV-Homepage: "Ergebnistechnisch ist noch nicht so viel zu erwarten. Aber es ist immer gut, den Erfahrungsschatz zu erweitern. Für die Sportler ist Cancún schließlich noch völlig neu."
Bei Wassertemperaturen von über 28 Grad zeigte sich Wellbrock in guter Verfassung. Er hielt sich von Beginn an in der Führungsgruppe, überholte dann den an der Spitze schwimmenden Ungarn David Betlehem und verteidigte diese Position bis zum Schluss erfolgreich. Hinter Wellbrock kamen der Italiener Domenico Acerenza und Betlehem ins Ziel.
Am Samstag steht für die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) noch der Knockout-Sprint auf dem Programm.
