In der Gesamtwertung führt weiter der Portugiese Afonso Eulalio (Bahrain Victorious) mit 2:51 Minuten Vorsprung auf den Spanier Igor Arrieta (UAE Team Emirates), bester Deutscher bleibt Florian Stork (Bünde/Tudor Pro Cycling) mit 6:16 Minuten Rückstand auf Platz acht.
Das Drama auf den letzten Metern nahm in der abschließenden 180-Grad-Kehre seinen Lauf. Der Niederländer Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets) verlor bei einsetzendem Regen auf dem glitschiger gewordenen Kopfsteinpflaster die Kontrolle über sein Rad, rutschte weg und riss bei seinem Sturz mehrere Teamkollegen und Rivalen mit sich zu Boden.
Ballerini und Stuyven konnten sich an der Innenseite der Kurve aus dem plötzlichen Chaos heraushalten und machten den Sieg wenige Sekunden später unter sich aus. Bester Deutscher war Pascal Ackermann (Kandel/Jayco AIUla) auf dem 17. Platz.
Längste Etappe am Freitag
Nach dem relativ kurzen Teilstück nach Neapel steht am Freitag die mit Abstand längste Etappe (244 km) der Italien-Rundfahrt an, zu der die knackige Bergankunft auf dem Blockhaus (13,6 km, durchschnittlich 8,4 und maximal 14 Prozent steil) gehört.
Die Favoriten um den zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard (Dänemark/Visma-Lease a Bike) könnten sich erstmals im Kampf um das Rosa Trikot entscheidend in Szene setzen. Vingegaard muss gleichauf mit Stork zeitnah die Jagd auf Spitzenreiter Eulalio beginnen.
