Aufgrund der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz (Spanien) ist Zverev beim am Sonntag beginnenden Sandplatz-Highlight an Position zwei gesetzt. Er könnte damit erst im Endspiel auf den italienischen Dominator Jannik Sinner treffen, der als klarer Favorit in das Turnier geht. Doch es könne "so viel passieren, um überhaupt ins Finale zu kommen", sagte Becker.
"Ergebnisse lügen nicht"
Zverev, der zum Auftakt auf den Franzosen Benjamin Bonzi trifft, jagt weiter seinem ersten Grand-Slam-Titel hinterher. Die Bedingungen in Roland Garros liegen dem Finalisten von 2024 und dreimaligen Halbfinalisten. Gegen Sinner, der sechs Masters-1000-Titel und 29 Spiele in Folge gewonnen hat, hat der 29 Jahre alte Hamburger jedoch die letzten neun Duelle verloren. "Die Ergebnisse lügen nicht", sagte Becker, der nur bei ganz wenigen Spielern den Eindruck habe, dass sie gegen Sinner "auf den Platz kommen und sich eine Chance ausrechnen".
Es könnte jedoch ein Vorteil für Zverev sein, "Best-of-Five gegen Sinner zu spielen, wenn es denn dazu kommt", sagte Becker, der Zverev als "einen der fittesten Spieler" einschätzt. Sinner hatte in der Vergangenheit bei längeren Matches ab und an körperliche Probleme offenbart.
