Anastasia Potapova steht nach ihrem Erfolgslauf in Madrid auch im Hauptfeld von Rom. Die Neo-Österreicherin setzte sich in der zweiten und entscheidenden Qualifikationsrunde nach Satzrückstand gegen die Tschechin Nikola Bartunkova mit 4:6, 6:4, 6:2 durch.
"Es war nicht leicht, natürlich bin ich körperlich und geistig etwas müde. Aber ich habe mich durchgekämpft", erklärte die 25-Jährige im Siegerinterview.
Zum Matchcenter: Anastasia Potapova - Nikola Bartunkova
Die aktuell bestplatzierte Österreicherin (#38 in der WTA-Rangliste) sieht ihre Formkurve weiterhin positiv: "Ich möchte jedes Match so angehen, als wäre es ein Semifinale oder Finale." Nach starken Ergebnissen zuletzt – unter anderem in Madrid und Linz – hat sich ihr Selbstvertrauen deutlich verbessert.
Bei Potapova "hat es Klick gemacht"
Vor allem das WTA500-Heimturnier in Linz dürfte in der gebürtigen Russin den Schalter umgelegt haben: "Offensichtlich hat sich dort etwas geändert. Ich habe dann immer besser gespielt. In Linz war ich an der Grenze, dass ich bei den French Open Qualifikation spielen muss, und jetzt kämpfe ich darum, vielleicht in Paris gesetzt zu werden. Und das innerhalb von ein paar Wochen, das ist verrückt. In meinem Spiel und Selbstvertrauen hat es Klick gemacht."
Nächstes Ausrufezeichen von Kraus
Auch Sinja Kraus bestätigte ihre Entwicklung und qualifizierte sich bereits zum dritten Mal in dieser Saison für ein WTA1000-Hauptfeld. Damit hat sie gute Chancen, wieder in die Top 100 der Weltrangliste vorzustoßen.
Zum Matchcenter: Gabriela Ruse - Sinja Kraus
Weniger Grund zur Freude hatten Julia Grabher und Youngster Lilli Tagger. Grabher unterlag Dalma Gálfi mit 6:7 (2), 4:6, Tagger zog gegen Alina Korneeva mit 3:6, 3:6 den Kürzeren.
