Als "ein schwieriges Match" bezeichnete der 29-Jährige das Duell im Anschluss: "Körperlich war es ein bisschen anstrengend für mich. Ich fühle mich nicht besonders gut". Wo seine körperlichen Probleme genau liegen, sagte Zverev nicht. Er rümpfte jedoch mehrfach seine Nase. Sein Kontrahent habe "unglaublich gespielt", sagte Zverev, er sei "auf jeden Fall glücklich über den Sieg".
Zum Match-Center: Daniel Altmaier vs. Alexander Zverev
Zverev, in Abwesenheit von Carlos Alcaraz an Nummer zwei gesetzt, war gegen Altmaier nicht ohne Mühe. Im fünften direkten Duell fuhr er nach 1:45 Stunden mit dem vierten Matchball dennoch seinen vierten Sieg ein. Einzig in Acapulco hatte er 2024 gegen Altmaier verloren. In der übernächsten Runde winkt ihm dann das nächste deutsche Duell. Im Achtelfinale könnte Yannick Hanfmann warten, dazu muss Deutschlands derzeitige Nummer zwei allerdings zunächst den Italiener Luciano Darderi ausschalten und danach auch die dritte Runde überstehen.

Sollte Hanfmann jedoch ausscheiden, wäre Zverev der einzig verbliebene deutsche Mann im Turnier. Jan-Lennard Struff verpasste am frühen Nachmittag eine Überraschung. Gegen den Miami-Finalisten Jiri Lehecka aus Tschechien verlor er 6:7 (4:7), 3:6.
Zverev trotz Breakbällen stabil
Nachdem eine zweistundige Regenpause für eine erhebliche Verspätung des Matches gesorgt hatte, fand Zverev zunächst gut in die Partie. Nach einer zwischenzeitlichen 5:2-Führung ließ Zverev zunächst ein Break zu, doch sicherte sich dann mit einem Re-Break den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang wirkte Altmaier deutlich agiler und aktiver. Zverev kämpfte auch mit seinem eigenen Aufschlag. Rückenwind gab der Spielgewinn zum 4:3. Zverev wehrte drei Breakbälle ab - und blieb im Anschluss stabil.
