Der Steirer Sebastian Ofner kontrollierte die Partie in der ersten Runde des Rom-Masters von Beginn an und holte gegen den US-Amerikaner Alex Michelsen im ersten Satz zwei Breaks. Auch im zweiten Durchgang blieb Ofner überlegen und entschied die Begegnung ohne größere Probleme für sich.
Zum Matchcenter: Sebastian Ofner - Alex Michelsen
Nun wartet mit Tennis-Superstar Jannik Sinner, der zuletzt mehrere Masters-Turniere gewann, ein deutlich stärkerer Gegner. Sinner nutzte sein Erstrundenfreilos für eine Trainingseinheit in Italiens Hauptstadt. Das bislang einzige Duell gegen den Lokalmatador verlor Ofner 2019 beim Challenger in St. Ulrich in Gröden in zwei Sätzen.
Challenger-Ebene als harter Prüfstein
Apropos Challenger. Über die Challenger Tour äußerte sich Ofner zu Beginn der Woche in Rom wertschätzend. "Wenn man bei einem Challenger-100 die Chance auf den Sieg hat, muss man sie nutzen", sagte der 29-Jährige, der vom Niveau auf Challenger-Ebene beeindruckt ist. Nach einer langen Verletzungspause, wie sie Ofner zuletzt erlebte, sei es mittlerweile deutlich schwieriger geworden, wieder nach oben zu kommen. Vor allem, weil von der Challenger Tour viele Talente nachrücken.
Sein Ziel sei es, wieder an frühere Leistungen anzuknüpfen und sich im Ranking weiter zu verbessern. Aktuell liegt sein Bestwert bei Platz 37.
Bis Wimbledon hat Ofner noch viele Punkte zu verteidigen, danach fällt diese Belastung weg. Vor den French Open plant er einen Start in Genf, anschließend könnten noch Challenger-Turniere folgen, ehe die Rasensaison beginnt.
