Vor WM-Kracher gegen Argentinien: ÖFB-Team glaubt an seine Chance

Marko Arnautovic glaubt an sein Team
Marko Arnautovic glaubt an sein TeamSong Haiyuan / Xinhua News / Profimedia

Nach dem erfolgreichen WM-Auftakt gegen Jordanien wartet auf Österreich die wohl schwierigste Aufgabe der Gruppenphase. Gegen Titelverteidiger Argentinien setzen die ÖFB-Kicker auf Respekt, aber keineswegs auf Ehrfurcht.

Mit dem 3:1-Erfolg gegen Jordanien hat Österreich einen gelungenen Start in die Weltmeisterschaft hingelegt. Nun folgt am Montag in Dallas die nächste Bewährungsprobe. Gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die K.O.-Phase.

Für Marko Arnautović ist die Ausgangslage klar: „Argentinien ist eine der größten Nationen – wenn nicht die größte.“ Dennoch will sich das ÖFB-Team nicht verstecken. Auch Paul Wanner betont das gewachsene Selbstvertrauen innerhalb der Mannschaft: „Wir haben Respekt, sind aber von unseren Stärken überzeugt. Wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, stellen wir jede Mannschaft vor Probleme.“

Messi als größte Herausforderung

Im Mittelpunkt steht natürlich Superstar Lionel Messi. Der Kapitän der Südamerikaner erzielte beim 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien alle drei Treffer und präsentierte sich einmal mehr in Topform.

Zum Matchcenter: Argentinien - Österreich

Für Arnautovic steht die Einordnung fest: „Über ihn brauchen wir nicht reden. Er ist der Größte aller Zeiten. Es wird nie wieder so einen Großen geben wie ihn.“

 

 

Trotz aller Bewunderung richtet der Rekordteamspieler den Fokus auf die eigene Mannschaft. „Wir müssen in erster Linie auf uns schauen und eine gute Performance abliefern“, erklärt der Stürmer, der gegen Jordanien selbst per Elfmeter getroffen hatte.

Posch-Einsatz bleibt offen

Vor dem Abflug nach Dallas gab es zumindest leichte positive Signale bei Stefan Posch. Der Verteidiger absolvierte Teile des Mannschaftstrainings, nachdem er sich beim Auftaktspiel einen Kieferbruch zugezogen hatte.

Für den Bologna-Legionär wurde in Los Angeles eine Spezialschiene angefertigt. Ob ein Einsatz gegen Argentinien möglich sein wird, bleibt allerdings weiterhin offen.

 

 

Fans sollen erneut Rückenwind geben

Großen Eindruck hinterließ beim Nationalteam die Unterstützung der österreichischen Fans beim Auftaktsieg in San Francisco. Auch gegen Argentinien hoffen die Spieler auf lautstarke Unterstützung. „Die zahlreiche Unterstützung hat uns sehr gefreut. Das macht uns als Spieler stolz und gibt uns Energie für die nächsten Spiele“, sagt Wanner.

Mit einem weiteren Erfolg könnte Österreich bereits einen riesigen Schritt Richtung Sechzehntelfinale machen. Selbst bei einer Niederlage bliebe vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Algerien noch alles in der eigenen Hand. Doch die Botschaft aus dem ÖFB-Lager ist klar: Man reist nicht nach Dallas, um nur zuzusehen.