"Vielleicht hätten wir euch ein besseres Ende geschuldet. Aber wir können uns eben nicht immer aussuchen, wie die Geschichten zu Ende gehen", äußerte der Kapitän. Frankreich beendete die WM auf dem vierten Platz. Nach der 0:2-Niederlage im Halbfinale gegen Spanien verlor die Mannschaft auch das Spiel um Platz drei gegen England mit 4:6.
Frankreich verpasst nach bitterem Turnierende das Podium
Die Franzosen überzeugten im Turnierverlauf zwar immer wieder mit ihrer Offensivstärke, offenbarten in den entscheidenden Begegnungen jedoch auch deutliche Schwächen in der Defensive. Für Nationaltrainer Didier Deschamps war die Partie gegen England zugleich das letzte Spiel als Chefcoach. Sechs Gegentore zum Abschied sorgten für einen bitteren Schlusspunkt seiner Amtszeit.
Der Einzug ins Halbfinale bleibt zwar ein Erfolg, dennoch dürfte das Abschneiden für Frankreich enttäuschend sein. Statt um den Titel zu spielen, muss sich die Mannschaft nun vier Jahre gedulden, ehe sich bei der nächsten Weltmeisterschaft eine neue Chance bietet.
Mbappé bedankt sich – Zuspruch von Bellingham
Auf Instagram richtete Mbappé einen ausführlichen Dank an die französischen Fans: "Ihr seid lange wach geblieben, manchmal bis tief in die Nacht – je nach Zeitzone –, um uns auf der anderen Seite der Welt spielen zu sehen. Ihr habt euch zu Hause, in Bars, mit Familie oder Freunden versammelt, überall in Frankreich und darüber hinaus", schrieb der Angreifer.
Besonders hob der Kapitän hervor, wie wichtig der Rückhalt der Fans auch in schwierigen Momenten gewesen sei: "Das ist die Kraft dieses Sports. Und ihr habt uns nie aufgegeben, selbst in den schwierigsten Momenten, selbst wenn wir es am wenigsten verdient hatten. Diese Geschichte wurde von Millionen Händen geschrieben, nicht nur von elf auf dem Platz, alle angetrieben von derselben Leidenschaft."
In der Kommentarspalte erhielt Mbappé prombt viel Zuspruch von etlichen Fußballer-Kollegen. Englands Jude Bellingham bezeichnete seinen Mitspieler bei Real Madrid gar als "den Besten". Mbappé, der zehn seiner insgesamt 22 WM-Tore bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada erzielte, war mit Frankreich am 14. Juli an Weltmeister Spanien gescheitert.
