BBL: Aufsteiger Trier in den Playins - Alba Berlin sichert Rang zwei

Trier rund um Nolan Adekunle sichert sich den Play-Off-Platz.
Trier rund um Nolan Adekunle sichert sich den Play-Off-Platz.ČTK / imago sportfotodienst / Eibner-Pressefoto/Alexander Neis

Auf den letzten Drücker hat Aufsteiger VET-Concept Gladiators Trier in der Basketball Bundesliga (BBL) doch noch sein Ticket für die Playins geholt. Nach zuvor fünf Pleiten in Serie qualifizierte sich das Team um den früheren Nationalspieler Maik Zirbes am 34. und letzten Hauptrundenspieltag durch ein hart erkämpftes 85:78 (35:42) über den Syntainics MBC, Trier landete durch den so wichtigen Erfolg auf dem achten Tabellenplatz.

"Wir freuen uns riesig. Für den Standort bedeutet das ganz viel", sagte Zirbes bei Dyn. Es sei "Wahnsinn", was in Trier aufgebaut wurde, so Trainer Jacques Schneider, "heute haben wir die Früchte geerntet."

Match-Center: Gladiators Trier vs. Mitteldeutscher BC

In der ersten Runde der Playins tritt Trier am Dienstag bei Rasta Vechta (7.) an, die Rostock Seawolves (9.) empfangen die MHP Riesen Ludwigsburg (10.). Die EWE Baskets Oldenburg und die Niners Chemnitz verpassten die Qualifikation für die K.o.-Spiele. Chemnitz rutschte nach einem ernüchternden 90:104 (35:52) bei Absteiger Löwen Braunschweig vom zehnten auf den zwölften Rang ab. Oldenburg unterlag bei Hauptrundensieger Bayern München 67:77 (36:39).

Alba Berlin sicherte Rang zwei durch ein 83:65 (38:31) über den zweiten Aufsteiger Science City Jena. Pokalsieger BMA365 Bamberg Baskets gewann zwar zeitgleich mit 102:83 (44:41) gegen die Telekom Baskets Bonn, wäre aber nur im Falle einer Alba-Niederlage noch von Platz drei auf zwei gesprungen.