Außerdem muss Härtel bis April 2027 an einem Konflikt- und Deeskalationstraining der zentralen Anlaufstelle für Gewalt-, Diskriminierungs- und Extremismusfälle oder einer vergleichbaren Institution teilnehmen. Der gebürtige Sachse hatte sich als U19-Trainer der Eisernen zuletzt im Trainings- und Spielbetrieb mehrmals diskriminierend geäußert, wofür er sich mittlerweile öffentlich bei der Mannschaft und dem Trainer- und Betreuerteam entschuldigt hat.
Bereits am Sonntag hatte der frühere Chefcoach von Hansa Rostock die Konsequenzen gezogen und war von seinem Amt zurückgetreten. Härtel wolle "den Trainerberuf bis auf weiteres nicht weiter ausüben", schrieb Union Berlin in einer Pressemitteilung. Er habe "Fehler" gemacht und sei "seiner Vorbildfunktion im Nachwuchsbereich nicht gerecht geworden", ergänzte Härtel selbst. Es sei allerdings "nie" seine Absicht gewesen, jemanden verbal zu verletzen oder zu "diskriminieren".
