Zum Hauptinhalt springen

HSV-Leihgabe wird zum Matchwinner: Philippe bittet bei Ex-Kollegen um Verzeihung

HSV-Leihgabe Rayan Philippe sorgte für den Auswärtssieg des SC Paderborn
HSV-Leihgabe Rayan Philippe sorgte für den Auswärtssieg des SC PaderbornFoto von SWEN PFORTNER / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Ausgerechnet HSV-Leihgabe Rayan Philippe beendet mit seinem ersten Treffer für den SC Paderborn die Hamburger Siegesserie - und bittet anschließend um Verzeihung.

Rayan Philippe strahlte vor Glück. Als sich der Matchwinner des SC Paderborn aufmachte, um sich bei seinen ehemaligen Mannschaftskameraden "zu entschuldigen", war ihm die Freude über seinen Siegtreffer deutlich anzusehen. Ausgerechnet der vom HSV ausgeliehene Stürmer hatte mit seinem Jokertor (88.) für den späten K.o. der Hamburger gesorgt und deren kleine Serie von drei Siegen in Folge schmerzhaft beendet.

Zum Match-Center: SC Paderborn vs. Hamburger SV

"Ich freue mich wirklich riesig über mein erstes Tor für den SC Paderborn, aber natürlich ist es auch traurig, ausgerechnet gegen den HSV zu treffen", sagte der Franzose. Er fühle sich daher "ein bisschen" schuldig. Deshalb habe er versucht, den Treffer "nicht zu sehr" zu feiern, und wolle "natürlich in die Kabine gehen" und "um Verzeihung bitten".

Neuzugang aktuell noch mit Schweirigkeiten

Bei seinem ehemaligen Mannschaftskapitän Yussuf Poulsen hätte er das gar nicht nötig gehabt. Für den HSV-Stürmer sei es "total egal", wer das Tor erzielt habe. Stattdessen haderte Poulsen mit der ideenlosen Vorstellung seiner Mannschaft, die im gesamten Spiel nur einen einzigen Schuss auf das Paderborner Tor abgab.

Zum Flashscore Bundesliga-Tracker

SCP-Trainer Ralf Kettemann zeigte sich über das Tor seines Jokers hocherfreut. "Das wird ihm ein gutes Gefühl geben", sagte er, mahnte aber zugleich: "Er hat keinen einfachen Stand bei uns. Wir sehen einfach viele Dinge kritisch." Deshalb hat Philippe bislang nur einen Startelfeinsatz für seinen neuen Klub gesammelt und kam in den vergangenen fünf Partien erst in der Schlussphase zum Einsatz.

Die Situation des 26-Jährigen, der am ersten Spieltag noch das HSV-Trikot getragen hatte, sei "bestimmt nicht einfach", so Kettemann. Schließlich sei es schwierig "in der laufenden Saison den Verein zu wechseln und irgendwo neu hinzukommen. Besonders wenn man eine Familie hat."

Doch Philippe kommt bei den Ostwestfalen immer mehr ins Rollen. "Natürlich will ich von Anfang an spielen", sagte er, fügte aber hinzu, dass er nicht verlange, beim DFB-Pokalspiel am Mittwoch (18.00 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart "in der Startelf zu stehen".

Zum Match-Center: SC Paderborn vs. VfB Stuttgart

Flashscore bei Google bevorzugenSo siehst du unsere News öfter
HinzufügenBei Google hinzufügen