Sturm Graz hat sich im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League eine ausgezeichnete Ausgangsposition verschafft. Die Steirer setzten sich vor heimischem Publikum souverän mit 4:0 gegen den schottischen Vizemeister Heart of Midlothian durch.
Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß. Nach einem weiten Einwurf von Jeyland Mitchell köpfelte Kapitän Jon Gorenc-Stanković bereits in der vierten Minute zur Führung ein. Kurz darauf hatte Seedy Jatta das 2:0 auf dem Kopf, traf nach einer Ecke jedoch nur die Stange.
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Hearts kam in der ersten Halbzeit nur vereinzelt gefährlich vor das Tor. Pierre Kabore scheiterte mit einem zentralen Abschluss an Daniil Chudjakow, während Alexandros Kyziridis einen Fehler in der Grazer Defensive nicht nutzen konnte. Kurz vor der Pause wurde ein zunächst verhängter Elfmeter für Sturm nach VAR-Überprüfung wieder zurückgenommen.
Sturm entscheidet Partie nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel legte Sturm eindrucksvoll nach. Der zur Pause eingewechselte Otar Kiteischwili bereitete mit einem Eckball das 2:0 durch Mitchell vor (50.). Nur drei Minuten später erhöhte Luca Weinhandl nach einem abgefälschten Abschluss auf 3:0.
Den Schlusspunkt setzte Neuzugang Jürgen Heil. Nach einem Doppelpass mit Weinhandl traf der Sommerzugang in der 59. Minute zum 4:0-Endstand und sorgte damit bereits früh für klare Verhältnisse.
Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in Edinburgh statt. Mit dem deutlichen Hinspielerfolg haben die Grazer beste Chancen auf den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde.
Ingolitsch lobt das Kollektiv
Trainer Fabio Ingolitsch zeigte sich nach dem Schlusspfiff vor allem mit der mannschaftlichen Leistung zufrieden. „Ich möchte allen gratulieren, das war eine richtig gute Mannschaftsleistung. Man hat gesehen, dass wir nicht über Individuen, sondern über das Kollektiv kommen.“
Trotz des klaren Ergebnisses warnte der Sturm-Coach vor dem Rückspiel: „Optimistisch stimmt mich die Darbietung, die Leistung, das Ergebnis. Wir waren aber nicht vier klare Tore besser. Wir müssen uns auf einen Hexenkessel vorbereiten. Das ist erst die Halbzeit.“
Auch Kapitän Jon Gorenc-Stanković hob die Reaktion seiner Mannschaft nach der Pause hervor: „Wir haben in der Pause ein paar Dinge verändert und sind aggressiver geworden. Die zweiten Bälle waren dann bei uns. Dass wir so spielen, ist unglaublich.“
