Mit seinem 46. Premier-League-Treffer stieg Havertz zum alleinigen deutschen Rekordtorschützen in Englands Eliteliga auf und ließ den ehemaligen DFB-Kapitän Ilkay Gündogan (45) hinter sich.
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"Das ist etwas, worauf ich sehr, sehr stolz bin. Es hat seine Zeit gedauert, aber das zu erreichen, ist nichtsdestotrotz etwas Besonderes", sagte Havertz überglücklich im Sky-Interview: "Ich freue mich natürlich auch, als Deutscher die Deutschen hier in England vertreten zu können."

Mit seinem Rekordtor beendete der 27-Jährige zudem seine Torflaute – zuletzt hatte er Anfang September in der Liga getroffen. Im Duell mit dem FC Liverpool und Nationalmannschaftskollege Florian Wirtz zeigte er nun erneut, wie wichtig er in großen Spielen sein kann.
Havertz auf den Spuren von Podolski
Der letzte Matchwinner für den FC Arsenal bei einem Premier-League-Spiel in Liverpool? Lukas Podolski, der beim 2:0 im September 2012 für das Führungstor gesorgt hatte. Der Weltmeister von 2014 erzielte in England übrigens "nur" 19 Ligatreffer.
"Wir haben vor dem Spiel gesagt bekommen, dass Arsenal vor 14 Jahren zum letzten Mal hier gewonnen hat", sagte Havertz und fügte in Bezug auf die Fans an: "Wir sind alle extrem stolz, das zurückgeben zu können." Englands Nationalspieler Declan Rice hatte das Tor von Havertz (16.) mustergültig vorbereitet, der ehemalige Leverkusener musste nur noch einschieben.
Die Gunners nutzten durch den prestigeträchtigen Erfolg an der Anfield Road den Patzer von Manchester City gegen Brighton & Hove Albion (0:1) und kehrten an die Tabellenspitze zurück. Der Vorsprung des Meisters beträgt nun drei Punkte. Das peinliche League-Cup-Aus beim Viertligisten Fleetwood Town am vergangenen Dienstag? Ist dank Havertz verdaut.
"Nach der Niederlage gegen Fleetwood sah es aus wie das Ende der Welt", sagte Trainer Mikel Arteta: "Aber dann muss man sich wieder aufraffen und verstehen, dass genau das das Schöne an diesem Spiel ist." Arsenal zeigte die richtige Reaktion, auch die kämpferische Leistung stimmte. "Heute fanden es alle ganz geil, auch zu verteidigen", sagte Havertz.
Schon am Mittwoch geht es für die Gunners in der Champions League weiter, dann steht das Auswärtsspiel bei Slavia Prag an. In der Königsklasse hat Havertz bisher 15 Tore auf dem Konto – bis zum deutschen Rekordhalter Thomas Müller (57) ist es also noch ein sehr weiter Weg.
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