Mit einem Sieg gegen Slovan Bratislava könnte der LASK einen wichtigen Schritt in Richtung K.-o.-Phase der Champions League machen. Am vierten Spieltag der Ligaphase treffen die Linzer auf einen Gegner, den Trainer Dietmar Kühbauer auf Augenhöhe sieht. Ein Heimsieg würde die Aussichten auf einen Platz unter den besten 24 Mannschaften deutlich verbessern.
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Die Generalprobe ist jedenfalls geglückt. Gegen die WSG Tirol drehte der LASK einen frühen Rückstand und setzte sich dank der Treffer von Alessandro Schöpf und Robert Ljubičić mit 2:1 durch. Damit feierten die Oberösterreicher ihren zweiten Bundesliga-Sieg in den letzten sechs Runden und hielten den Anschluss an das Spitzenduo Rapid und Salzburg.

Arbeitssieg als Generalprobe
Ein fußballerisches Feuerwerk zündeten die Linzer gegen Tirol allerdings nicht. „Es war heute kein Spektakel, sondern ein Arbeitssieg. Wir wissen alle, dass wir es besser machen können. Nichtsdestotrotz bin ich zufrieden, auch in Anbetracht dessen, dass wir in letzter Zeit viele Spiele hatten“, bilanzierte Kühbauer.
Tatsächlich verlangt der dichte Spielplan den Oberösterreichern einiges ab. Die Begegnung mit Slovan ist bereits die achte Partie innerhalb von 24 Tagen. Erst im ÖFB-Cup gegen Ried musste der LASK über 120 Minuten gehen. „Natürlich kostet es Kraft, wenn man alle drei Tage spielt. Aber wir müssen uns gut regenerieren, die Beine frisch bekommen. Es geht vielen Mannschaften so, das soll keine Ausrede sein“, betonte Torschütze Schöpf.
Kühbauer versucht, die Belastung durch Rotation abzufedern. Kapitän Sascha Horvath wurde gegen die WSG erst in der Schlussphase eingewechselt, Sasa Kalajdzic fehlte leicht angeschlagen sogar im Kader. Für das Champions-League-Duell gab der Trainer jedoch Entwarnung: „Aber gegen Slovan wird er sicher dabei sein.“

Slovan ohne Auswärtsfans in Linz
Die Gäste aus Bratislava müssen in der Oberösterreich Arena auf die Unterstützung ihrer Anhänger verzichten. Nach den schweren Ausschreitungen bei der 0:4-Niederlage gegen die AS Roma verhängte die UEFA eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro gegen den slowakischen Meister. Als Wiederholungstäter darf Slovan zudem keine Tickets für den Gästesektor in Linz erhalten.
Sportlich erwartet Kühbauer eine enge Begegnung. „Slovan ist ein Gegner auf Augenhöhe. Wir werden alles daran setzen, um sie zu schlagen“, kündigte der LASK-Trainer an. Die Slowaken liegen in der heimischen Liga derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und haben mit Kevin Wimmer auch einen ehemaligen LASK-Spieler in ihren Reihen.
Bereits vor dem Duell der Profis treffen die Nachwuchsmannschaften beider Vereine aufeinander. Um 15 Uhr stehen sich die LASK-Talente und die Altersgenossen aus Bratislava in Pasching gegenüber. Das Champions-League-Duell der Kampfmannschaft steigt am Mittwoch um 21 Uhr in der Oberösterreich Arena in Linz und wird live auf Sky Sport Austria übertragen.
