Nachdem der LASK in der Vorwoche noch gegen Red Bull Salzburg verlor, rehabilitiert sich der amtierende Meister mit einem 2:1-Pflichtsieg gegen die WSG Tirol.
Der LASK erwischte den besseren Start, geriet aber dennoch überraschend in Rückstand. Torhüter Lukas Jungwirth kam bei einem Ausflug aus seinem Kasten zu spät und ermöglichte Moritz Wels, den Ball aus spitzem Winkel ins verwaiste Tor zu befördern (16.).
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Die Linzer fanden allerdings rasch eine Antwort: Alessandro Schöpf setzte sich auf der linken Seite durch und überraschte WSG-Keeper Salko Hamzic mit einem wuchtigen Abschluss ins kurze Eck (23.).
In der Folge hatten beide Teams Pech mit vermeintlichen Treffern. Nikolai Baden Frederiksen wurde ein Tor wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt, auf der Gegenseite zählte auch Florian Fleckers vermeintlicher Führungstreffer aufgrund eines Foulspiels nicht.
Ljubicic bestraft WSG nach der Pause
Kurz nach Wiederbeginn schlug der LASK zu: Nach einem Tiroler Eckball schalteten die Gastgeber schnell um. Adeniran trieb den Konter nach vorne und bediente Robert Ljubicic, der aus kurzer Distanz zum 2:1 einschob (48.).
Die WSG suchte anschließend den Ausgleich und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Moritz Wels hatte Jungwirth bereits überwunden, doch Andres Andrade rettete für den LASK auf der Torlinie. So brachten die Linzer den knappen Vorsprung über die Zeit.
Mit dem 2:1 bleibt der LASK im Rennen um die Tabellenspitze, während Tirol im Kampf um die Meistergruppe einen Rückschlag hinnehmen muss.
Ried festigt Meistergruppen-Platzierung
Zuvor gab es zwischen dem SCR Altach und dem SV Ried bei einem 1:1-Unentschieden keinen Sieger.
Die erste Hälfte verlief über weite Strecken ereignisarm. Beide Teams fanden offensiv kaum Lösungen, die beste Möglichkeit vergab Evan Eghosa, dessen Abschluss Altach-Keeper Dejan Stojanovic stark parierte.
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Später Ausgleich als Wehrmutstropfen
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Altach wurde zwar gefährlicher, doch Ried schlug durch Joker Isaac Thelin zu: Der Schwede köpfte eine Flanke von Fabian Rossdorfer ins lange Eck (77.). In der Nachspielzeit rettete ebenfalls ein Einwechselspieler den Vorarlbergern einen Punkt. Srdjan Hrstić setzte sich im Zweikampf durch und traf zum 1:1-Endstand.
Ried fällt durch den späten Ausgleich zwar auf Platz sechs zurück, hat aber mit vier Punkten Vorsprung ein stabiles Polster auf Platz sieben und damit der Abstiegsgruppe.
