Zuvor wartet auf Sinner noch das Heim-Masters in Rom, das einzige 1000er-Turnier, das der 24-Jährige noch nicht gewinnen konnte. Die French Open wiederum sind der einzige Grand Slam, der Sinner noch in seiner Sammlung fehlt.
Der fünf Jahre ältere Zverev war in seinem ersten Endspiel in diesem Jahr chancenlos, auch in den vorherigen fünf Vergleichen mit Sinner hatte er keinen Satz gewinnen können.

Bereits nach seinem Finaleinzug hatte der Weltranglistendritte Zverev mit einer Mischung aus Galgenhumor und Ratlosigkeit auf die Frage, ob er einen Plan gegen Sinner habe, am Sky-Mikrofon geantwortet: "Nö. Sieht man ja, weil ich achtmal in Folge verloren habe."
Match-Center: Jannik Sinner vs. Alexander Zverev
Zverev muss weiter warten
Durch seinen zehnten Sieg im 14. Duell mit Zverev hat Sinner nun abermals Tennis-Geschichte geschrieben. Als erster Spieler gewann er fünf Masters-Turniere in Folge: Paris im Herbst 2025 sowie in diesem Jahr Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid – und jeweils besiegte Sinner auf dem Weg zum Titel den ambitionierten Zverev, der weiter auf seinen 25. Titel auf der ATP-Tour warten muss.
Zverevs letzter Titelgewinn datiert vom April 2025 in München. In der Höhe von Madrid auf knapp 700 Metern hatte er 2018 und 2021 triumphiert.
"Entschuldigung für dieses Finale", sagte Deutschlands bester Tennisprofi daher wenig später, die Fans beim ATP-Masters in Madrid hatten schließlich nicht viel bekommen für ihr Geld: "Das war nicht mein bester Tag." Auch Boris Becker hatte aus der Ferne zugeschaut und wollte seine Enttäuschung teilen. "Wow", schrieb er bei X, "es war kein Match, auf das wir alle gehofft hatten."
