Im Halbfinale ist Schluss: Potapova scheidet in Madrid aus

Anastasia Potapova in Madrid.
Anastasia Potapova in Madrid.Oscar Manuel Sanchez/ZUMA Press Wire / Shutterstock Editorial / Profimedia

Anastasia Potapova hat das Finale beim WTA-Turnier in Madrid knapp verpasst. Gegen die Ukrainerin Marta Kostyuk scheidet die Österreicherin nach drei Sätzen mit 2:6, 6:1, 1:6 aus. Nichtsdestotrotz schreibt sie mit der Halbfinal-Teilnahme ÖTV-Geschichte.

Für Anastasia Potapova endet die starke Turnierwoche in Madrid im Halbfinale. Die 56. der Welt unterlag der Ukrainierin Marta Kostyuk nach drei Sätzen mit 2:6, 6:1, 1:6.

Im ersten Satz agierte Potapova noch glücklos. Die 25-Jährige kassierte mit trotz 40:15-Führung in ihrem ersten Aufschlagspiel sofort das Break, im Anschluss konnte sie wiederum zwei eigene Breakchancen nicht nutzen.

Zum Match-Center: Potapova vs. Kostyuk

Potapova holt zweiten Satz klar

Im restlichen Verlauf des ersten Durchgangs hielten beide ihren Aufschlag, bis Kostyuk beim Stand von 5:2 ihren vierten Satzball verwandelte.

Im zweiten Satz war die Ukrainerin aber komplett von der Reihe, was Potapova nutzte und mit drei Breaks schnell 5:0 in Führung ging. Den Satz konnte sie zwar nicht ausservieren, doch mit dem vierten Break glich sie nach 29 Minuten im zweiten Durchgang aus.

Potapova verliert Kontrolle

Das Match kippte aber im dritten Satz wieder zugunsten Kostyuks. Die 23. der Weltrangliste breakte die Österreicherin sofort doppelt und ging mit 4:0 in Führung. Potapova holte sich anschließend ein Spiel und war auch im sechsten Spiel drauf und dran, die Begegnung wieder spannend zu machen, doch Kostyuk wehrte drei Breakbälle ab und ging letztlich mit 5:1 in Führung. Nach 1:38 Stunden nutzte sie dann ihren ersten Matchball.

Für Potapova war das Turnier in Madrid dennoch ein voller Erfolg. Noch nie stand eine ÖTV-Spielerin bei einem WTA-1000er-Turnier im Halbfinale.