Sebastian Ofner hielt in der zweiten Runde des ATP-Masters in Rom gegen den glasklaren Favoriten Jannik Sinner phasenweise gut mit, musste sich letztlich aber in beiden Sätzen jeweils nach einem Break geschlagen geben. Sinner nutzte nach 1:40 Stunden seinen ersten Matchball und feierte damit den 29. Masters-Sieg in Folge.
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Im ersten Satz musste der Steirer das Break zum 1:3 hinnehmen. Da alle anderen Games glatt verliefen, brachte Sinner Durchgang eins nach 37 Minuten mit 6:3 ins Trockene. Ofner startete denkbar schlecht in den zweiten Satz, kassierte sofort das Break zum 0:1. Anschließend hielt der 29-Jährige brav mit. In den entscheidenden Punkten war gegen den Italiener jedoch kein Kraut gewachsen.

Ein Sieger, zwei zufriedene Gesichter
Der Österreicher zog dennoch ein positives Fazit: "Es war generell eine gute, solide Leistung, ich habe sehr gut mitgehalten und gesehen, dass die Form wieder stimmt." Gegen die Nummer eins der Welt sei jedoch ein Unterschied spürbar gewesen. Besonders hob Ofner die Atmosphäre hervor: "Die Partie war auch aufgrund des richtig geilen Publikums definitiv ein Highlight."

Sinner zeigte sich mit seinem Auftakt zufrieden: "In einem ersten Turnierspiel ist es immer wichtig, nicht zu verlieren." Der Italiener trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen Jakub Menšík und Alexei Popyrin.
